Muckels Tagebuch

aus dem Leben geschrieben

 
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Verfasst von Muckel.

Chronologie der letzten Erlebnisse

In den letzten Wochen hatte ich einiges mit meiner Gesundheit zu tun und dadurch war ich weniger im World-Wide-Web und dafür mehr in Krankenhäusern und bei Ärzten. An dieser Stelle wollte ich eigentlich “nur” über die Lungenembolie berichten, mit der alles anfing, doch die anderen Sachen werde ich hier auch aufführen:

  • Lungenembolie
  • Übelkeit mit Erbrechen
    • Erste Einweisung in das ehemalige städtische Krankenhaus in Salzgitter-Bad.
    • Zweite Einweisung in das ehemalige städtische Krankenhaus in Salzgitter-Bad.
    • Mehrere Termine bei meiner Hausärztin (Allgemeinmedizinerin).
    • Termin bei niedergelassenem Internisten.

Schon an dieser kurzen Auflistung kann man sehen, was in den letzten Wochen “los” war. Damit man alles richtig nachvollziehen kann, werde ich die “Ereignisse”  chronologisch beschreiben.


Wie in einigen Artikel schon berichtet, hatte ich in der Vergangenheit Probleme mit meiner wLuft. Die Probleme (Luftnot, Kurzatmigkeit) wurden in der Woche zu Pfingsten immer schlimmer und der »Gipfel« wurde am 21. Mai 2010 erreicht.

Wer die folgenden Zeilen liest,
sollte sich bewusst sein,
dass sie leider nicht gerade positiv sind.

Da ich niemanden belasten, beunruhigen oder ähnliches möchte,
bitte ich darum, dass ihr es euch vorher überlegt,
ob ihr die Erlebnisse lesen möchtet, oder nicht.

Die weiteren “Tage” folgen von Zeit zu Zeit.
Je nachdem, wie fit ich bin. Bitte nicht wundern.

Freitag, 21.05.2010
In dieser Woche wurde meine Kurzatmigkeit / Luftnot von Tag zu Tag immer schlimmer. Mein Lungenfacharzt hat mir daher für heute einen Notfalltermin angeboten, zu dem ich mit meiner Mutter gefahren bin, da ich alleine nicht mehr fit genug war. Wir sind mit dem Zug gefahren, da der Weg vom HBF Hannover zu der Praxis genauso lang / kurz war, wie der vom nächsten Parkplatz. Doch schon den Fußweg habe ich nicht geschafft, da bereits der Weg aus dem mittleren HBF zum Ausgang zu viel für meinen Körper war, weshalb wir ein Taxi genommen haben.

In der Praxis wollten sie zu erst die üblichen Voruntersuchungen machen. Das Röntgen habe ich mit gemacht, doch der Arzthelferin habe ich dabei schon gesagt, dass ich den “Lungen-Volum-Test” nicht schaffe. Daraufhin durfte ich mich in eine extra Kabine setzten und schon nach kurzer Zeit war der Arzt selbst da, der mir erstmal 2l Sauerstoff gab. Nachdem er sich das Röntgenbild anschaute und auch das Ergebniss der Sauerstoffsättigung bekommen hatte, sprach er kurz mit mir und meiner Mutter und hat daraufhin nur noch einen Krankentransport mit Sauerstoff bestellt und mich somit in die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) eingewiesen.

In der Zentralen Notaufnahme angekommen wurde mir erstmal ein Zugang gelegt (zweimal daneben gestochen und dann mit hilfe von Ultraschall getroffen) und die Anamese (“Erkundungsgespräch) durchgeführt. Im Verlauf der Stunden wurden drei Untersuchungen gemacht:

  1. Röntgen des Herzen und der Lunge
  2. Es folgte ein Echo vom Herz. Dabei sahen sie eine Auffälligkeit, die sie aber nicht definieren konnten.
  3. Nach der nächsten Wartezeit wurde ein ct mit Kontrastmittel gemacht, wodurch die Ärzte (zum Glück) eine Lungenembolie festgestellt haben.

Die Zeit zwischen den Untersuchungen verbrachte ich auf dem Gang der Notaufnahme auf meiner Trage. Vom Lungenfacharzt aus bin ich alleine bzw. mit dem Krankentransport zur MHH. Meine Mutter ist zurück nach Salzgitter wg dem Auto und da sie noch arbeiten musste. Sie hat dann natürlich auch meine Schwester usw. informiert. Ich war noch nicht lange vom ct zurück, da waren sie (Eltern und Schwester) da.

Habe dann schon einen Spritzenautomaten mit Heparin bekommen, um das Blut zu verdünnen und sollte dann eigentlich nur noch warten, bis es auf die erste Station gehen sollte. Während wir gewartet haben, meinte ich nur noch zu meiner Familie, dass ich mal ‘nen Pfleger, Arzt brauche, da die Luft schlechter wird.

Daraufhin wurde ich direkt in den Reha-Raum geschoben und sämtliche Überwachungstechnik wurde angeschlossen. Bin Kalt-Schweißig geworden, musste erbrechen, Herz raste, Panik da Luft schlecht war. Die Ärzte holten den Professor des Fachbereiches dazu, der schon den Tag über informiert wurde. Er sah mich nur an und entschied, dass ich auf die Intensivstation kommen soll, wo sie mich direkt im Dauerlauf hin brachten.

Auf der Intensivstation wurde ich erstmal ausgezogen. Mir wurde ein Zugang in die Leiste gelegt (in die Vene und die Aterie), ich bekam Medikamente (Lysetherapie) und eine Maske mit Sauerstoff und einem Medikament, die gut tat.

Dieser Zusammenbruch war nicht ohne. Zum Glück haben sich die Ärzte für eine Therapie mit Medikamenten entschieden – die Alternative wäre eine große Operation gewesen, bei dem sie jedes Gefäß hätten “freiräumen” müssen.

Schon in den ersten Stunden ging es mir besser und ich habe laut den Schwestern auch ab und an geschlafen. Und sie konnten feststellen, das die Herzfrequenz sank, der Sauerstoff stieg und sie den zusätzlichen Sauerstoff reduzieren konnten.

Wäre ich in eines der Krankenhäuser hier in Salzgitter gegangen und wäre das dort passiert, wäre ich nun wohl nicht mehr in der Lage diese Zeilen zu schreiben.

Samstag, 22.05.2010
Heute ging es mir schon weit aus besser, wie gestern Abend, wo ich den Zusammenbruch hatte. Damit ich rund um die Uhr unter Kontrolle bin, blieb ich noch auf der Intensivstation. Da ich doch sehr erschöpft und müde war, hat mich das nicht weiter gestört.

Pünktlich zur Besuchszeit kamen meine Eltern und meine Schwester. Dadurch hatte ich nun auch meine Brille wieder, was sehr angenehm war. Als meine Familie sich auf den Rückweg machen wollte, habe ich sehr lieben Besuch von Ch. erhalten, die sich Sorgen gemacht hatte, da ich ihr nichts neues mitteilen konnte, außer der Nachricht vom gestrigen Vormittag, das ich in die MHH muss. Sie blieb auch eine ganze Weile, so dass ich durch unsere Unterhaltung auch ein wenig abgelenkt war.

Körperlich ging es auch besser. Der Sauerstoff konnte Stück für Stück weiter reduziert werden. Die Werte waren soweit in Ordnung. Über die Zugänge liefen die Infusionen, das Heparien und es wurde auch regelmäßig Blut abgenommen.

Sonntag, 23.05.2010
Aufgewacht bin ich noch auf der Intensivstation. Der Vormittag wurde damit verbracht, dass ich mich soweit es ging frisch machen konnte und ein wenig Frühstücken konnte.

Ein Arzt entfernte den einen Leisten-Zugang zur Arterie. Dies war nicht so angenehm. Denn er musste eine ½ Stunde mit vollem Körpergewicht auf die Stelle drücke, wo der Zugang war, um die Blutung ein wenig zu stoppen. Im Gegensatz zu einer Venen ist bei einer Arterie richtig “druck” dahinter, wie er mir erklärte. Diesen Vorgang hat er dann gemeinsam mit der Schwester beendet und einen sehr festen Druckverband angelegt.

Nun hieß es noch etwas warten, bis der “Transport” kam und mich gemeinsam mit der Schwester auf die Station gebracht hat. In der MHH gibt es für diesen Bereich einen eigenen Fachbereich, der sich Pneumologie nennt.

Am Nachmittag wieder Besuch von meiner Familie, die sich gewundert hatten, dass ich schon auf die Station kam. Das Wassereis, welches sie mir mit gebracht hatten, schmeckte mir sehr gut, da es erfrischend war.

Montag, 24.05.2010
Medizinisch gab es heute kaum was zu berichten. Lediglich der Druckverband wurde entfernt, was angenehm war, da so nichts mehr in der Leiste drückt bzw. nicht mehr so stark.

Heute waren meine Eltern zu Besuch da, was sich auch noch passte, da meine Mutter heute noch frei hatte, wegen Pfingsten.

Dienstag, 25.05.2010
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Mittwoch, 26.05.2010
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Donnerstag, 27.05.2010
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Freitag, 28.05.2010
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Samstag, 29.05.2010
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Sonntag, 30.05.2010
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Montag, 31.05.2010
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Dienstag, 01.06.2010
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Mittwoch, 02.06.2010
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Donnerstag, 03.06.2010
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Freitag, 04.06.2010
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Samstag, 05.06.2010
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Sonntag, 06.06.2010
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Montag, 07.06.2010
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Dienstag, 08.06.2010
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Verfasst von Muckel.

was macht das »LEBEN« aus?

wie man meinem kleinen Blog entnehmen kann, ist mein sogenanntes »Leben« zur Zeit alles andere als leicht. Um das Positive daran mal wieder finden zu können, bin ich auf die Frage gestoßen, was »Leben« überhaupt ausmacht.

In der deutschen Wikipedia wird »Leben« so beschrieben:

Leben ist eine Eigenschaft, die Lebewesen von unbelebter Materie unterscheidet. Wesentliche Merkmale für Leben sind: Es ist in der Lage sich fortzupflanzen (in einer über eine bloße Kopie hinausgehenden Form der Evolution), es hat einen Stoffwechsel und es bildet nach außen abgeschlossene Gebilde.(…)

Ähnlich nüchtern, wissenschaftlich klingen auch andere Erklärungen, die zum Beispiel in unterschiedlichen Lexika zu finden sind. Diesem eher Wissenschaftlich geprägten Definitionen steht das gegenüber, was die verschiedenen Glaubensrichtungen als »Leben« bezeichnen.

Zudem hat noch jeder von uns eine andere Definition, Erklärung, Meinung, Sichtweise usw. dazu. Entstanden ist eine kleine “MindMap”, die ich gerne mit euren “Punkten” weiter führen würde, weshalb ich euch bitte, dass ihr mir als Kommentar eure spontanen Einfälle mitteilt.

Doch bis es soweit ist, erstmal der erste “Entwurf” meiner MindMap:

Daten: Verfasst von Muckel, am 18. Mai 2010, um 18:22 Uhr.
Abgelegt unter: Gedanken, Rheuma
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Verfasst von Muckel.

die Weber / das Weberlied

Heute war ich mal wieder ein wenig bei YouTube unterwegs und habe dort ein Lied entdeckt, welches in der Horte in der ich damals war sehr beliebt war:

mich errinnert es an vergangene Fahrten, Lagern, Gruppenstunden und den vielen Erlebnissen… Ja, ich vermisse die Fahrten und das “bündische Leben”.

Daten: Verfasst von Muckel, am 18. Mai 2010, um 15:27 Uhr.
Abgelegt unter: Liedgut, Lyrisches
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Verfasst von Muckel.

schriftliche Abschlussprüfung

am Mittwoch hatte ich meine schriftliche Abschlussprüfung. Jene begann schon um 8 Uhr, was für mich viel zu früh war und sich leider nicht ändern lies. Die Prüfung bestand auf drei Teilen:

  1. Ganzheitliche Aufgaben I – Fachqualifikationen
  2. Ganzheiitliche Aufgaben II – Kernqualifikationen
  3. Witschafts- und Sozialkunde

Vorallem GA I war dieses mal schwer, was auch alle anderen so sahen und viele meinten auch, dass sie es schwerer fanden wie in den Jahren zu vor. Für den ersten Teil hatten wir 90 Minuten Zeit. Danach gab es 30 Minuten Pause und der zweite Teil mit 90 Minuten, sowie der dritte Teil mit 60 Minuten schlossen daran direkt an.

Für mich lief besonders GA I nicht so gut, da ich dort Zeitlich nicht alles geschafft habe. Die anderen beiden Blöcke liefen da etwas besser, doch auch da war ich mir nicht so sicher, ob alles richtig ist.

Schon nach der Prüfung habe ich gemerkt, dass das lange sitzen auf einem recht niedrigen und ungepolsterten Stuhl nicht gut für mich war. Da auch der Tisch entsprechend niedrig war musste man sich zum schreiben runter beugen. Als Resultat davon habe ich nun mal wieder einen Schmerzschub. Vorallem im Bereich der Nackenwirbel und der Muskulatur dort, weshalb mein Arzt mich heute auch krank geschrieben hat.

Heute habe ich dann die ersten inoffiziellen Ergebnisse bekommen: GA I: 41% und GA II: 56%. Diese beiden Bereiche wurden von den Prüfern ausgewertet, wodruch ich diese Ergebnisse schon habe. WiSo wird allerdings durch einen automatischen Belegleser ausgewertet und auf dieses Ergebniss muss ich wohl bis Ende des Monats noch warten.

In meinem Fall ist es leider so, dass WiSo entscheidend sein wird, ob ich bestanden habe oder nicht. Für die gesamte Prüfung muss ich mindestens 50% erreichen. Dabei ergibt sich folgendes:

GAI: 41% x 0,4 = 16,40 / GA2: 56% x 0,4 = 22,40

16,40
+ 22,40
——–
= 38,80
=======

100,00
- 38,80
——–
= 61,20
=======

Dies zeigt nun, dass ich nicht wirklich gut war, was ja leider zu erwarten war, dank der Medikamente…

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Verfasst von Muckel.

nerviges BBW

es ist jetzt nicht mal 16:30 Uhr und gerade war ein Praktikant / FSJler oder ähnliche Person aus dem Berufsbildungswerk an meinem Zimmer, da sie mal wieder nach schauen, wer schon weg ist. Er meinte, dass ich ab 17 Uhr im Eingangsbereich auf meine Schwester warten müsste, da sie die Etage(n) abschließen wollen.

Daraufhin habe ich ihm erklärt, dass ich hier noch Sachen habe, die mit müssen, weshalb ich mich unter anderem abholen lasse. Sein Angebot war dann, dass er die Sachen mit hinunter trägt. Gut, der Praktikant / FSJler kann nichts dafür und hälft sich nur an die Angaben, die ihr bekommt. Doch von der Einrichtung ist das mal wieder mehr als mieß.

Immerhin hatten wir heute früh die schriftliche Abschlussprüfung an der Multimedia Berufsbildendenschulen. Um dort pünktlich zu sein, musste ich schon um kurz nach 7 mit dem Bus fahren und war erst gegen 13 Uhr zurück. Nach einem kurzen Gespräch mit meinem Ausbilder habe ich die letzten Sachen eingepackt und habe um 15 Uhr bis kurz vor vier noch mal Physiotherapie wahrgenommen. Somit war ich erst gegen 16 Uhr wieder auf meinem Zimmer. Wäre ich im normalen Betrieb gewesen, wäre das Zeitlich auch nicht anders gewesen, da die Ausbildungszeit immerhin bis 15:50 Uhr geht.

Auf Grund dieser Zeiten kann ich es nicht nachvollziehen, dass die hier schon wieder so einen Stress schieben und einfach selbst nicht mal sehen, dass das Zeitlich sehr eng ist. Immerhin kam der Typ gerade wieder und meinte, dass es noch bis 18 Uhr gehen würde… Komisch das man sich immer erst aufregen muss – ich bin es sowas von leid und bin sehr froh, dass ich ab Sommer diesem sch* Bunker den Rücken kehren kann, auch wenn ich vorraussichtlich wieder bei meinen Eltern einziehen muss.

Daten: Verfasst von Muckel, am 12. Mai 2010, um 14:33 Uhr.
Abgelegt unter: Allgemein
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