Muckels Tagebuch

aus dem Leben geschrieben

 
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Verfasst von Muckel.

am Mittwoch schriftliche Abschlussprüfung

seit Dezember bin ich nun schon am üben für die schriftliche Abschlussprüfung. Denn dank unserem direkten Ausbilder sind wir in der glücklichen Situation, dass wir uns alte Prüfungen anschauen können und anhand der Aufgaben üben können. Leider gab es in den Wochen keine Prüfung, die ich zu 100% erfüllen konnte und das, obwohl ich mir Zeit und Ruhe bei den Aufgaben gelassen habe.

Morgen früh um 8:00 Uhr soll es an der “Multimedia Berufsbildenden Schulen” (MMBBS) losgehen. Einen Vorteil gegenüber der Zwischenprüfung gibt es: der Weg vom Internat zu der Prüfung ist dieses mal kürzer. Denn noch bedeutet dies, dass ich den Bus um kurz nach Sieben nehmen muss. Das frühe Aufstehen und der frühe Beginn ist für mich als Rheumatiker alles andere als gut. Auch die Medikamente verbessern die Situation nicht, da vorallem durch die Schmerzmittel die Konzentration und das “logische denken” nicht mehr so gut klappt wie früher.

Auch wenn die Umstände nicht die besten sind,
so habe ich mir vorgenommen,
dass ich das beste aus der Situation machen werde!

Mir reicht es persönlich, wenn ich 50 Prozent erreiche. Denn damit hätte ich bestanden und würde dann vorraussichtlich, wenn ich nicht meine Präsentation am 15.6. in den Sand setzte, meinen Facharbeiterbrief (eine Erklärung gibt es in der Wikipedia) bekommen. Mit jenem dürfte ich mich dann “ITSE” bzw. “IT-Systemelektroniker”, “Informations- und Telekommunikationssystemelektroniker” nennen und die vergangenen drei Jahre wären dann nicht umsonst. Für mich persönlich wäre das schon sehr wünschenswert, doch selbst wenn ich im Juni nicht den Facharbeiterbrief erhalten sollte, so ändert sich an meiner Lebenssituation leider nichts. Denn in ein Berufsleben kann ich gesundheitlich leider nicht einsteigen. Das ist auch der Grund, weshalb ich für morgen eigentlich nicht aufgeregt sein müsste. Komischerweise bin ich es trotzdem.

An die Menschen, die selbst an einer rheumatischen Erkrankung oder einem anderen chronischen Krankheit leiden würde ich gerne wissen, in wie fern sie Morgens bzw. nach dem Aufstehen fit sind oder nicht. Es geht mir dabei nicht um die körperlichen Funktionen, sondern darum, ob Du / ihr morgens bzw. nach dem aufstehen schon fit genug seit, um vorhandenes Wissen abzurufen, logisch zu denken, zu rechnen oder ähnliche Aufgaben zu lösen, die in einer Prüfung dran kommen. Daher bitte ich euch, einmal bei der folgenden Umfrage abzustimmen:

Bist Du morgens bzw. nach dem Aufstehen Leistungsfähig und kannst trotz deiner Erkrankung, Medikamenten, Schmerzen usw. dein Wissen abrufen?

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Um mehr Menschen mit dieser kleinen Umfrage zu erreichen habe ich die Umfrage auch im Forum von Rheuma-Online.de gestellt.

Mir selbst geht es leider so, dass ich meinem Körper eigentlich Zeit geben muss, bis er “hochgefahren” ist. Die Dauer ist dabei immer unterschiedlich. Mal geht es ziemlich schnell, mal dauert es bis zum späten Nachmittag. Das hängt neben der permanenten Situation auch davon ab, wie hoch die aktuellen Schmerzen sind, ob es einen Wetter wechsel gab usw. Soweit es mir bekannt ist, haben die meisten Rheumatiker morgens das Problem, dass sie mehr Zeit benötigen, alleine schon wegen der sogenannten Morgensteifigkeit, bei der die Gelenke schmerzhafter und steifer sind.

Und nun werde ich mich hinlegen um für morgen “fit” zu sein, da der erste Wecker leider schon um 5:00 Uhr klingelt.

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erstmal vielen Dank, dass Du ein Kommentar zu einem meiner Inhalte schreibst. An Feedback bin ich immer interessiert, denn nur durch ihn kann ich die Inhalte in meinem Blog verbessern und zudem ist der Austausch zu Menschen immer was positives für mich. Durch mein Blog bin ich kein annonymer Mensch für Dich, daher wäre es fair, wenn Du auch sagst, wer Du bist. (Wenn Du dies nicht öffentlich machen möchtest, so gib bitte eine gültige E-Mail Adrsse an, denn jene wird nicht veröffentlicht, ist aber für mich einsehbar und bei einem Anliegen auch Kontakt mit Dir aufnehmen.) Sieh es am besten wie einen Leserbrief in einer Zeitung - die sind in der Regel auch nicht annonym.

Vielen Dank für dein Verständnis,
Muckel (Tobias)

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