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	<title>Muckels Tagebuch &#187; positives</title>
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	<description>aus dem Leben geschrieben</description>
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		<title>positives der letzten Tage</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 11:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[positives]]></category>
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		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>

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		<description><![CDATA[während meines Urlaubes bin ich nicht dazu gekommen, die positiven Erlebnisse auf zu schreiben, obwohl ich es eigentlich angekündigt hatte. Dies möchte ich nun nachholen und somit wieder aufführen, was ich »gutes« in den vergangenen Tagen erlebt habe. Mein Abschluss Projekt liegt hinter mir und damit auch die körperliche Überbelastung, die das Projekt oder vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>während meines Urlaubes bin ich nicht dazu gekommen, die positiven Erlebnisse auf zu schreiben, obwohl ich es eigentlich <a title="Positive Erlebnisse" href="http://blog.jurtenrunde.de/positive-erlebnisse-erfahrungen-gedanken-gefuhle-2380.htm" target="_self">angekündigt</a> hatte. Dies möchte ich nun nachholen und somit wieder aufführen, was ich »gutes« in den vergangenen Tagen erlebt habe.</p>
<ul>
<li>Mein Abschluss Projekt liegt hinter mir und damit auch die körperliche Überbelastung, die das Projekt oder vielleicht besser gesagt die gesamte Situation mit sich gebracht hat.</li>
<li>Über Ostern hatten wir im Betrieb frei und diesen &#8220;Urlaub&#8221; konnte ich bis zum 18.04.2010 verlängern, da es glücklicherweise ein paar Tage &#8220;extra&#8221; gab, mit denen keiner gerechnet hatte. Wie es dazu kam, könnt ihr ebenfalls <a title="mehr Urlaub als gedacht" href="http://tobias-leben.de/blog/mehr-urlaub-als-gedacht-2094.htm" target="_self">nachlesen</a>.</li>
<li>Meine Eltern haben mich aus dem Berufsbildungswerk abgeholt. Dies hatte den Vorteil, dass ich schon viele Sachen mitnehmen konnte, die ich nicht mehr so unbedingt gebrauchen konnte. Zusätzlich war/ist es für meinen körperlichen Gesundheitszustand besser, da ich nach dem Abschluss Projekt einfach keine Kraft mehr übrig hatte.</li>
<li>Am Abend nachdem meine Eltern mich abgeholt hatten, sind wir Essen gegangen, da meine Eltern auch kein Mittagessen hatten und meine Mutter Abends nicht mehr kochen wollte.</li>
<li>Während meines Urlaubes &#8230;
<ul>
<li>&#8230; gab esgeregelte Mahlzeiten, da ich morgens mit meinen Eltern gefrühstückt hatte und meine Mutter Mittags für eine warme Mahlzeit gesorgt hat.</li>
<li>&#8230; konnte meine gesamte Wäche konnte über diesen längeren Zeitraum mal wieder gewaschen werden und das eben »zu Hause« und nicht in dem Berufsbildungswerk, wo man nicht weiß, wie hygienisch andere mit dem Waschraum umgehen.</li>
<li>&#8230; konnte ich  gut schlafen, da man nicht befürchten musste, dass ein Pförtner mal wieder nicht in der Lage ist, einen <a title="Feueralarm im BBW" href="http://tobias-leben.de/blog/mal-wieder-feueralarm-im-berufsbildungswerk-1980.htm" target="_self">richtigen Feueralarm auszulösen</a>. Auch waren die Nächte zu Hause nicht von anderen gestört, die Gegenstände aus den Fenstern werfen, die man aufschlagen hört oder die ihre Musik so laut aufdrehen, dass man sie nicht nur hört, sondern auch die Bass vibrationen spürt.</li>
<li>&#8230; habe ich etwas Zeit bei und mit meiner Schwester und ihrem Freund verbracht, was dafür sorgte, das ich nicht nur alleine vor dem Fernseher war.</li>
<li>&#8230; war ich in der Lage, mich mal wieder mit M. im <a title="Charlottchen in SZ-Bad" href="http://www.charlottchen-sz.de/Hauptseite.htm" target="_blank">Charlottchen</a> zu treffen. Leider war es recht kurz, aber trotzdem sehr angenehm. Hoffe das dies wieder öfter geht, wenn meine Ausbildung zu Ende ist.</li>
</ul>
</li>
<li>Meine Schwester hat mich nach ihrem Feierabend zurück nach Hannover gefahren. Oberflächlicher Grund war lediglich, dass ich Umzungskartons mit nehmen wollte, damit ich schonmal in Ruhe bis zum Ende der Ausbildung meine Sachen packen kann. (Doch wenn ich ehrlich bin, ist es auch körperlich besser, denn selbst von meinem Zimmer mit dem Rucksack zum Auto zu gehen, war recht anstrengend &#8211; ob ich da noch eine Bahnfahrt schaffen würde, weiß ich nicht; aber das sollte ich an dieser Stelle nicht vertiefen.)</li>
<li>Zwischen dem <a title="Termin bei meiner Schmerztherapeutin" href="http://tobias-leben.de/blog/termin-bei-der-schmerztherapeutin-liegt-hinter-mir-2102.htm" target="_self">Termin bei meiner Schmerztherapeutin</a> und dem Blutabnehmen bei meinem Rheumatologen konnte ich mich spontan mit einer Bekannten treffen, die selbst auch an Rheuma erkrankt ist. Es war zwar nur kurz das Treffen, doch ich fand es sehr nett.</li>
</ul>
<p>Ja, das waren meine positiven Erlebnisse der letzten Tage &#8211; doch leider gibt es noch viel mehr, was nicht wirklich gut ist/war, doch diese Kleinigkeiten sind das einzige, was mir noch geblieben ist.</p>
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		<title>Positive Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken, Gefühle, &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 11:05:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[positives]]></category>
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		<description><![CDATA[in dem Blog einer guten Bekannten, einer Freundin (?) bin ich auf eine nette Idee gestoßen: und zwar sollte man in wohl regelmäßigen Abständen sich einmal Gedanken machen, was man gutes erlebt hat. Ursprünglich soll die Idee wohl von dieser Seite kommen, doch ich habe es bei Qualle entdeckt und werde versuchen Ihre Idee auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>in dem <a title="Qualles Blog" href="http://janika89.wordpress.com/" target="_blank">Blog</a> einer guten Bekannten, einer Freundin (?) bin ich auf eine nette Idee gestoßen: und zwar sollte man in wohl regelmäßigen Abständen sich einmal Gedanken machen, was man gutes erlebt hat. Ursprünglich soll die Idee wohl von <a title="counting blessings" href="http://www.aholyexperience.com/" target="_blank">dieser Seite</a> kommen, doch ich habe es bei Qualle <a title="Positives zählen" href="http://janika89.wordpress.com/2010/03/22/vielleicht-ist-es-an-der-zeit/" target="_blank">entdeckt</a> und werde versuchen Ihre Idee auch für mich umzusetzten. Ich denke dies kann ganz gut sein, damit man sich selbst verdeutlicht, dass es trotz aller Schwierigkeiten noch positives gibt. Ob dieser Versuch gelingt, weiß ich im Moment noch nicht, denn vieles ist für mich im Moment sehr schwer, doch ich bin bemüht, dass ich das positive sehen kann.</p>
<h2>Positives aus der Vergangenheit</h2>
<p>Als erstes möchte ich einmal all das Aufzählen, was bis heute positiv war. Immerhin werde ich in diesem Sommer 24 und habe daher schon viel in meinem Leben erlebt. Nicht alles war davon gut, doch ein paar Sachen gibt es, die positiv waren:</p>
<ul>
<li>Habe entgegen gesetzt aller hervorsagen mein Leben so weit in den Griff bekommen, dass ich einen Schulabschluss, den erweiterten Sekundarabschluss I, vorweisen kann.</li>
<li>Dank der Hilfe, Unterstützung meiner Familie war es nur möglich, die Schwierigkeiten meiner Kindheit aufzuarbeiten und es den &#8220;Fachleuten&#8221; zu zeigen.</li>
<li>Während der schwierigen und für mich harten Operationen als Kind war meine Mutter die ganze Zeit an meiner Seite und hat versucht die Situation so angenehm wie Möglich zu machen. So sind mir die Bücher von »<a title="Pettersson und Findus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pettersson_und_Findus" target="_blank">Petterson &amp; Findus</a>« sehr bekannt und dank der vielen Fahrten mit dem &#8220;Liegestuhl&#8221; konnte ich als Kind die für mich damals sehr interessante Baustelle am Krankenhauskomplex beobachten.</li>
<li>Auch wenn nicht alles einfach war, so waren meine Eltern für mich da und haben versucht alles zu ermöglichen, wozu sie in der lage war.</li>
<li>Bin froh einen guten Freund und seine Schafe gehabt zu haben. Denn ohne sie wäre ich in meiner Kindheit ganz alleine gewesen, doch so hatte ich zumindest immer die Tiere und einen Menschen, mit dem ich etwas unternehmen konnte.</li>
<li>Dankbar bin ich auch dafür, dass ich ein paar sehr schöne Jahre in meinem ehemaligen Pfadfinderstamm erleben durfte. Denn dort habe ich zum erstenmal eine Gruppe von Menschen kennen gelernt, die einen so akzeptierten wie man war und die einen nicht ausgrenzten. Danke vor allem an Pladder und Drilling, die besonders in der schwierigeren Anfangszeit nicht aufgegeben haben. Danke auch für Mexikaner und Trampel, die eigentlich immer ein offenes Ohr hatten.</li>
<li>Froh bin ich auch für die Erfahrungen, Erlebnisse, die ich außerhalb meines damaligen Stammes sammeln durfte. Schade, dass es vorbei ist.</li>
<li>Die Natur, den Wald, die Wiesen, die Tiere zu denen man sich &#8220;verkriechen&#8221; konnte, wenn einem die &#8220;Welt&#8221; mal wieder zu viel wurde.</li>
<li>Sehr froh bin ich auch, meinen Großvater Väterlicherseits noch kennen gelernt zu haben. Der mit mir viele Spaziergänge in den Wald gemacht hat, mit dem ich Löwenzahn für die Kaninchen sammeln durfte und bei dem ich als Kind fast täglich war &#8211; leider ist es viel zu früh verstorben.</li>
<li>Positiv ist im Grunde auch, dass der Staat versucht mir eine Ausbildung trotz meiner Erkrankung zu ermöglichen. Die Umstände sind mehr als mieß, doch vom Grundgedanken her ist es sehr gut &#8211; in vielen anderen Ländern gibt es solche Möglichkeiten leider nicht, daher kann ich schon sehr dankbar sein, dass wir in Deutschland ein doch ziemlich gutes Sozialsystem haben.</li>
<li>Dankbar bin ich auch für meine Krankenkasse, die bis lang alle Kosten getragen hat und mir sämtliche Behandlungsmöglichkeiten ermöglicht haben, die es gibt.</li>
<li>Sehr froh bin ich auch über meinen Hausarzt in Salzgitter. Jener kennt mich schon seit meiner Geburt und hatte alle Schwierigkeiten mit mir durchgestanden. Er ist ehrlich und sagt, wo seine Grenzen sind, überweist einen dann aber auch sofort und versucht alles zu machen, wozu er in der Lage ist. So hat er zum Beispiel ein Medikament aufgeschrieben, was sonst niemand machen wollte &#8211; dadurch hat er mir die stressige Fahrt nach Bad Bramstedt (hinfahren, Infusion erhalten, zurück fahren) erspart.</li>
<li>Bin froh darüber, dass ich zumindest über das Internet noch ein paar Kontakte habe, mit denen ich mich austauschen kann und denen ich auch mal mein Leid klagen kann. Es ersetzt zwar kein Gespräch von angesicht zu angesicht, doch diese Alternative ist für mich besser als garnichts.</li>
<li>Dankbar bin ich auch für meine Ärzte. So habe ich einen sehr guten Hausarzt in Salzgitter, den wohl besten <a title="Rheumatologe Dr Stille Hannover" href="http://www.rheumapraxis-hannover.de/" target="_blank">Rheumatologen</a> in der Region, eine sehr gute <a title="Schmerztherapeutin Fr Dr Ch Uhmann" href="http://schmerz-hannover.de/" target="_blank">Schmerztherapeutin</a> und einen guten <a title="Lungenfacharzt Voss-Dirks Hannover" href="http://dirks-hannover.de/" target="_blank">Lungenfacharzt</a>. Ohne dieses Team von Ärzten würde es mir wohl weit aus schlimmer gehen und ob es mich überhaupt noch geben würde, ist die andere Frage.</li>
<li>Sehr froh und dankbar bin ich, dass es in dem Berufsbildungswerk zumindest zwei Menschen gibt, die ihre Arbeit ernstnehmen und die vorallem auch die einzelnen Rehabilitanten differenzieren können und nicht alle wie dumm behandeln. Dies betrifft einmal meinen direkt Ausbilder, aber auch meine Physiotherapeutin. Ohne sie hätte ich die Zeit bis lang nicht über- / durchstanden und mein Körper wäre ohne ihre behandlung wohl noch viel steifer.</li>
<li>Im Grunde bin ich auch froh darüber, dass ich noch leben darf und das zurzeit noch Selbstständig und Selbstbestimmt. Ja, es ist ab und an sehr hart, doch noch lebe ich und das nach &#8220;meinen Regeln&#8221; und nicht untergeordnet nach irgendwelchen Pflegediensten oder ähnlichem &#8211; und so lange dieser Zustand noch anhält, bin ich zufrieden.</li>
</ul>
<h2>Positives dieser Woche</h2>
<ul>
<li>Dank meiner lieben Physiotherapeutin habe ich die &#8220;erste&#8221; Arbeitswoche nach dem ich lange Krankgeschrieben war überstanden.</li>
<li>Durch sie konnte ich auch mit meinem Abschlussprojekt beginnen und es die ersten beiden Tage durchziehen.</li>
<li>Mein Abschluss-Projekt hat begonnen und bis jetzt lief es ganz gut.</li>
<li>Mit dem Abschluss-Projekt hat auch das Ende der Ausbildung begonnen. Bin froh das sich das hier zum Ende neigt und ich endlich aus dem Berufsbildungswerk und den mießen Umständen heraus komme.</li>
<li>Bin froh über die Unterstützung, die mir zwei Menschen dank des Korrekturlesen angeboten haben.</li>
<li>Meine Tante war am vergangenen Wochenende für einen kurzen Besuch da, was mich zu einem guten Mittagessen gebracht hat und dank ihrer Zuwendung konnte ich mir selbiges auch in dieser Woche nochmal ermöglichen, was mit gut tat.</li>
</ul>
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