Muckels Tagebuch

aus dem Leben geschrieben

 

Artikel der Kategorie eigene Texte

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Verfasst von Muckel.

Gedanken am Abend

Dunkel ist der Abend
der Rauch der befeuerten Kamine
vermittelt ein wohles, warmes Gefühl
in dieser kalten Nacht.

Warten.
Auf dem Weg ins Charlottchen erste Gespräche.
Doch es ist der falsche Ort zur richtigen Zeit

Die Trifels ist fern und doch ganz nah.
Die Gedanken kreisen hin und her.
Zwischen dem heute und der Vergangenheit.

Daten: Verfasst von Muckel, am 4. Mai 2010, um 7:11 Uhr.
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Verfasst von Muckel.

Sehnsucht

Allein liege ich in dem dunklen Zimmer. Durch das Fenster sehe ich den hellen, vollen Mond und die Bäume, die durch sein Licht zu sehen sind. Die Äste wiegen sich im Wind doch ich spüre ihn nicht. Gegen die scheibe prasselt der starke Regen und so dunkel wie es durch die Wolken wird, so groß wird die Sehnsucht in mir.

Diese Sucht nach dem draußen, nach dem Wind, nach dem Regen, der Kälte. “Hitz und Kälte gerbt die Haut”? heißt es in einem Lied und diese Zeile kommt mir gerade in den Sinn. Wie war es doch noch im Sommer 200? Zwei Wochen lang im Regen gewandert, geschlafen, gekocht. Und keinen hat es gestört. Oder wie war es noch bei dem einen Herbstlager? Gefrohren haben wir Nachts in der Kothe, als das Feuer erloschen war und der Frost langsam aber stetig immer näher kam. Wir haben den minus Graden getrozt und sind geblieben – draußen.

Doch jetzt liege ich hier, in meinen Bett und drehe die Heizung höher, wenn es draußen stürmt und regnet. Doch wieso bin ich hier und nicht Unterwegs? Selbstzweifel kommen über mich. Ich bin eine Geisel meines eigenen Körpers. Ich versuche die Augen zu schließen, doch da ist sie wieder, diese Sehnsucht.

Lasst euch nicht aufhalten, zieht hinaus in die Welt. Geht auf Lager, auf Fahrten! Geniest diese Zeit!
Muckel

[Geschrieben am 23. Oktober 2006]

Daten: Verfasst von Muckel, am 4. Mai 2010, um 7:08 Uhr.
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Verfasst von Muckel.

Fernweh

Wieder einmal sitze ich vor dem Fenster.
Ich schaue hinaus und sehe die Sonne, die grün werdende Natur.

Der Affe ist noch gepackt und ich müsste ihn nur greifen,
die Wanderschuhe schüren, die Treppe hinunter gehen,
durch den Flur und aus der Tür hinaus.Dann wäre ich draußen.
Nur einen Fuß vor den anderen setzten und ich könnte Fahrten.

Doch ich sitze weiter nur da,
denn die Gelenke schmerzen und
so bleibt nur das Fernweh,
welches mich allmälich auffrist.

Doch die Errinerung an die vergangenen Fahrten
sind groß und so bleibt dieses Verlangen in mir.

[Geschrieben am 28.03.2006]

Daten: Verfasst von Muckel, am 4. Mai 2010, um 7:07 Uhr.
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Verfasst von Muckel.

Der Winter ist vorbei

Die Wiesen, die Büsche
die Blumen, dies grüne Meer
erscheint jetzt wieder.
Es wird warm, die Kälte weicht,
die Sonne hat nun wieder kraft.

Diese Zeit,
sie nennt sich Frühling,
sie lässt uns erwachen.

Unser Sinn steht in der Ferne,
die Weite reitzt uns los zu ziehen,
hinaus in die Welt.

Über Berge, durch Bäche,
über Wiesen, durch Wäldern,
wir ziehen weiter.

Weiter hinaus und fern,
von den engen Wohnungen,
die unseren Sinn einsperrten.

Doch nun ist diese Zeit vorbei.
Denn wir sind, draußen,
Unterwegs in der Welt.

[Geschrieben am 28.03.2006]

Daten: Verfasst von Muckel, am 4. Mai 2010, um 7:06 Uhr.
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Verfasst von Muckel.

Gedanken sind so schwarz

Ich sitzte da und schau hinaus
doch der Blick verliert sich bald.
Genauso wie mein Sinn – er ist so leer.
So ist es dunkle und düster hier.
Lange geht es so schon
ein Ende ist nicht in sicht.
Sehr tief ist dieses Loch
und doch ist kein Boden unter mir.Weiter, immer weiter falle ich.
Nicht abzusehen wann es ein Ende hat,
schwelge ich weiter dahin und mache nicht mehr.
Viele Wünsche, Träume habe ich noch. Nur ein Ziel vor Augen finde ich nicht.
Denn all die Träume und Wünsche die ich hab
sind nur Seifenblasen in diesem Film der sich Leben nennt.
Doch der Film ist noch lang nicht am Ende.

Der Mut selbt die Regie zu übernehmen ist nicht da.
So spiele ich die Rolle wie ich es soll,
nur der Regisseur weiß
wohin der Film noch führen wird.

Nun sitze ich wieder da und mah nicht mehr.
Doch was soll ich noch tun? Alle verläuft nur im Sand.
Die kraft zu kämpfen ist lang schon nicht mehr da.
so wird es sich nicht mehr ändern – nicht heut, nicht morgen…

…nie.

[Geschrieben am 13.01.2006]

Daten: Verfasst von Muckel, am 4. Mai 2010, um 7:05 Uhr.
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