auf der Internetseite des Nachrichtensenders N-TV konnte man folgende Schlagzeile zum Thema 5 Jahre Hartz IV lesen:
fünf Jahre Hartz IV
=
Organisierte Perspektivlosigkeit
eigentlich halte ich von Schlagzeilen, die “nur” Aufmerksamkeit erregen wollen nicht viel, doch die Aussage dieser Schlagzeile stimmt einfach. Hartz IV hat weder den Betroffenen noch den Behörden etwas gebracht. Der Aufwand, Stress und Ärger für alle Beteiligten ist nicht besser geworden. Die Betroffenen müssen einen “Seelen Streptease” hinlegen und haben trotz dem keine verbesserungen. Ganz im Gegenteil: vielen Menschen ging es nach dem alten System besser.
Es bleibt nun abzuwarten, ob unser achsotoller “Sozial-” Staat seine Hartz-Gesetzte optimieren wird oder nicht. Zu wünschen wäre es, denn so wie es ist, kann es auf dauer doch auch nicht weiter gehen. Aber auf die einfachen Arbeit muss man ja aktuell nicht mehr höhren und meiner Meinung nach haben sehr viele Politiker den Bezug zur “Basis” verloren.
Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen.
Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise
begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen.
Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben.
Denn letztlich [...] sind wir alle nur sterblich.
(Gelesen im World-Wide-Web, Quelle und Autor leider nicht mehr bekannt.)
Verschneit liegt rings die ganze Welt,
ich hab nichts, was mich freuet.
Verlassen steht ein Baum im Feld,
hat längs sein Laub verstreuet.
Der Wind nur geht bei stiller Nacht
und rüttelt an dem Baume.
Da rührt er seine Wipfel sacht
und redet wie im Traume.
Er träumt von künftger Frühlingszeit,
von Grün und Quellenrauschen.
Wo er im neuen Blütenkleid
zu Gottes Lob wird rauschen.
Joseph von Eichendorff
(Informationen zu Joseph von Eichendorff sind u.a. in der deutschen Wikipedia zu finden.)