Muckels Tagebuch

aus dem Leben geschrieben

 

Artikel der Kategorie Rheuma

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Verfasst von Muckel.

die erste Woche der Reha ist vorbei

Hinter mir liegen nun fünf Tage von meiner aktuellen Rehabilitationsmaßnahme, an denen der für mich erstellte Therapieplan galt. Wenn ich die Woche einmal durchgehe, fällt mir nichts ein, dass mir weiter geholfen hat. Denke es wird deutlich, wenn ich Aufliste, was ich für Anwendungen hatte.

Einzelgymnastik

Normalerweise wird das Physiotherapie oder Krankengymnastik genannt, hier im Rehazentrum aber nicht. Dieser Termin ist mir in meinem Anwendungsplan aber noch der angenehmste, neben dem HydroJet.

Bei dem ersten Termin wurde besprochen, was ich für Probleme, Einschränkungen habe und wo ich bzw. der Physiotherapeut und ich den Schwerpunkt setzen wollen. In den vergangenen Jahren war das für mich die Hände, da ich die beweglichkeit der Hand- und Fingergelenke erhalten wollte (und auch noch will). Da seit einigen Wochen aber die Ellenbogen schmerzen und nicht mehr ganz beweglich sind, habe ich gesagt, dass es sinnvoll wäre zu versuchen jene zu mobilisieren.

In den bis lang zwei weiteren Terminen wurde dann versucht die Muskulatur um die Ellenbogen herum zu lockern und das Gelenk zu bewegen. Da die Zeit kurz ist und nicht länger ist, wie wenn man mit Rezept zu einem Physiotherapeuten geht, kann man nicht viel machen. Daher wurde bei den Terminen immer nur eine Seite behandelt.

Denke das Physiotherapie für mich am wichtigsten ist, doch damit es was bringen könnte, bräuchte ich mehrere Termine und das mit doppelter Zeit.

Wassergymnastik und Gruppengymnastik

Wassergymnastik, Gymnastik in der Gruppe ist ja schön und gut. Mir ist auch bewusst, dass Bewegung wichtig ist usw. doch was bringt mir das mit den aktuellen Beschwerden? Gut man bewegt da mal die Arme und somit auch die Ellenbogen und vielleicht im Wasser noch die Hände. Da jene aber sehr schmerzen und recht steif sind, vorallem die Handgelenke, kann ich sie dann nur kaum einsetzen. Aber Gruppenanwendungen sind halt Preisgünstiger.

An zwei Tagen hatte ich Wassergymnastik, danach Mittagessen und dann Gruppengymnastik. Bei dem ersten mal habe ich beides noch mit gemacht, war danach aber so erledigt, dass ich nur noch geschlafen habe. Daher habe ich am Donnerstag die Gruppengymnastik abgesagt. Schaffe beides hintereinander einfach nicht mehr.

In der Wassergymnastik wurden die letzten zwei male diese »Nudel« genutzt. Denn damit konnte man verschiedene Übungen machen:

  • Die »Nudel« liegt vor einem auf dem Wasser und man greift sie mit den Händen. Abwechselnd schieb man das eine Ende vor und das andere Ende zurück.
  • Dabei fängt man an zu gehen, durch das Becken, damit auch der untere Teil des Körpers etwas zu tun hat.
  • Ist man dadurch aufgewärmt, soll man die Knie dabei hoch nehmen und das Ende der »Nudel« auf das Knie drücken. Das aber diagonal, also rechts Ende (oder Hand) auf das linke Knie und umgekehrt.
  • Als nächste Übung lag die »Nudel« wieder vor einem auf dem Wasser und man hat sich mit ihr nach links und rechts gedreht, aber nur den Oberkörper.
  • Auch sollten wir die »Nudel« mit einer Hand in der Mitte fassen und sie seitlich am Körper runter drücken. Nach ein paar Durchgängen natürlich auch auf der anderen Seite.
  • Schwieriger wurde es, als wir uns auf die »Nudel« stellen sollten. Zuerst mit einem Fuß und danach die Übungen auch mit dem anderen Fuß:
    • Ein Fuß steht Mittig auf der »Nudel« und lässt sie vorsichtig hoch kommen und drückt sie anschließen wieder runter.
    • Erweiterung zu dieser »hebe Übung« war, dass wir dann eine Bewegung machen sollten, wie bei’m Fahrradfahren.
    • Bei einer weiteren Übung sollte man sich mit beiden Füßen auf die »Nudel« stellen. Dann sollte man die Füße nach außen und wieder nach innen stellen, ohne das man die »Nudel« verliert.
  • Angenehmer war es, als wir uns auf die »Nudel« setzen sollten. Nach dem wir Platz genommen hatten, gab es die Übung, das wir mit den Beinen »paddeln« sollten. Dabei Kräftigen stoß entweder nach vorne oder hinten, damit man sich im Wasser bewegt.

Die erste Wassergymnastik wurde ohne Hilfsmittel durchgeführt, die Übungen waren aber sehr ähnlich.

An der Gruppengymnastik habe ich bis jetzt zweimal teilgenommen, von drei malen. Bei dem ersten Termin haben wir am Anfang einen Luftballon genutzt, den wir in der Luft behalten sollten. Zu erst nur mit den Händen, dabei durch die Halle gehen. Als weiteren Schritt alle möglichen Körperteile benutzen und zu guter letzt sollten wir das zu zweit machen.

In der 2. Hälfte sollten wir dann Federball spielen, was ich überhaupt nicht hinbekommen habe. Bevor wir uns am Ende gedehnt haben, sollten wir eine Hand hinter den Kopf/Nacken nehmen und eine hinter den Rücken. Dabei den Federball-Schläger in der Hand halten, damit ihn so beide Hände fassen könnten. Hat bei mir leider auch nicht geklappt.

Heute (Freitag 10.2.12) haben wir uns am Anfang nur bewegt, sollten durch die Halle gehen. Dann sollten wir rückwärts gehen. Im zweiten Schritt sollten wir einen Fuß direkt vor den anderen setzen (wie bei dem Alkohol-, Drogentest) und so vorwärts gehen; nachdem das klappte auch wieder Rückwärts.

Als dritte Übung sollten wir dann den Fuß ganz bewusst von der Verse bis zu den Zehen aufsetzen, stehen und abrollen. Dabei versuchen das Knie nicht komplett durchdrücken und das Gewicht auf den Fuß lagern, der grade steht. Das ganze so langsam wie möglich und wieder vorwärts und rückwärts.

In der 2. Hälfte durften wir uns dann einen Hocker nehmen und uns hinsetzen. Dabei wurde unter anderen auf einen geraden Rücken geachtet. Bei der ersten Übung auf dem Hocker sollten wir die Füße vorne anheben und danach hinten, also auf Spitze und Hacke gehen. Um die koordination zu üben auch noch abwechselnd, links Hacke und rechts Sptize. Nach dieser Übung sollten wir die Beine abwechselnd strecken und wieder anziehen, natürlich auch im Wechsel rechts-links.

Diese Übung und auch die weiteren wurden noch dadurch ergänzt, dass wir mit der rechten Hand auf das linke Knie fassen sollen und mit der linken Hand auf das rechte Knie. Immer auf das Knie, was dann grade am Körper war oder oben. Denn in der nächsten Übung sollten wir die Knie abwechselnd hoch nehmen. Bei einer weiteren Übung sollten mir mit kleinen Bewegungen die Beine nach außen bewegen und dann wieder nach innen. Zum Abschluss haben wir uns hingestellt und hatten den Hocker vor uns. Haben ihn so als Hilfe zum dehnen genutzt und anschließend hat der Therapeut so getan, als ob er wieder eine Übung erklärt und gesagt, dass man hin rechts und links anfassen soll, hocheben soll und ihn in die Ecke stellen soll. Immerhin ein Versuch von dem Therapeut das ganze locker zu gestalten.

Schmerz-Info und Entspannungstraining

In dieser Woche hatte ich jeweils 2 Termine und kann danach nicht sagen, dass es mir etwas gebracht hat. Bei dem Entspannungstraining haben wir die Progressive-Muskel-Entspannung (PME) gelernt. Bereits bei meiner 2. Rehamaßnahme habe ich diese Technik gelernt und kann sie für mich selbst nicht anwenden. Grund dafür ist, dass meine Muskulatur eher anfängt zu krampfen, als das ich sie kontrolliert anspannen und entspannen kann.

Für die jenigen, die noch keine Entspannungstechniken kennen, finde ich es gut, dass dies angeboten wird. Besser wäre aber, wenn die PME nicht direkt mit dem Schmerz-Info Seminar verbunden wäre, sondern man im Vorfeld selbst oder mit dem Arzt zusammen entscheiden kann, welche Technik man lernen möchte.

Was in dem Schmerz-Info Seminar bis jetzt vermittelt wurde, finde ich ganz gut. Denn die Psychologing hat recht damit, dass …

  • … man auf die Körperwahrnehmung achten muss
  • … Entspannung einem helfen kann
  • … Stress die Schmerzen verschlimmert
  • … man auch privates erleben soll und nicht nur in der Freizeit sich Ruhe gönnt und dort die auszeiten einbaut

Doch genau der letzte Punkt ist der, wo ich nicht die Meinung der Psychologin teile. In der Theorie hat sie sicherlich recht. Doch wie soll man sich im Berufsleben Ruhe gönnen? Obwohl das auch andere komisch fanden und Beispiele dazu brachten:

“Man Arbeitet als Handwerker und wird zu einem Kunden gerufen, bei dem die Heizung nicht mehr will oder kein Wasser mehr da ist. Man fängt an den Fehler zu suchen, findet ihn und stellt dann fest, dass es eine größere “Geschichte” ist, mit der man nicht bis zum normalen Feierabend fertig ist.”

Soll man in so einem Fall sagen, dass der Kunde bis zum nächsten Tag warten muss, da man pünktlich Feierabend machen muss? Das traut sich heut zu Tage wohl kaum noch ein Arbeitnehmer. Es mag durch aus auch Situationen geben, bei denen es möglich ist, auf seine Ruhephasen zu achten, doch das ist in der Berufswelt wohl eher die Ausnahme.

Zuvor hat sie erklärt, wie der Mensch den Schmerz wahrnimmt, wo er “entsteht” usw. Das ist zwar recht gutes Hintergrundwissen, doch leider hilft es einem nicht weiter.

In den Seminaren zu »Rheuma« gab es nach jeder Einheit ein Heft, in dem all die Informationen nochmal aufgeführt waren. Bis lang gab es das im »Schmerz-Info – Seminar« leider nicht. Hoffe aber, dass es am Ende der Einheit die Informationen schriftlich geben wird. Denn ich kann mir zur Zeit nicht mehr alles merken.

Visite mit der Ärztin und dem Oberarzt

Im Grunde waren die Visiten ganz okay. Die erste Visite war nur mit der Ärztin, bei der ich bin. Da dies die Aufnahme Visite war, ist da noch nichts geschehen. Am Montag war Visite, bei der auch der Oberarzt war. Hatte das Gefühl, dass diese 2. Visite fachlicher war und ich besser verstanden wurde. Das könnte aber auch alleine daran liegen, dass deutsch nicht die Muttersprache meiner Ärztin ist, was mich auch nicht stört.

Der Oberarzt hat sich wohl gewundert, dass ich zur Zeit keine Medikation habe bzw. nur Schmerzmittel und Magenschutz bekomme. Auch das ich zur Zeit keinen Rheumatologen habe, musste ich erst erklären. Dashalb hat der Oberarzt auch einen Kontakt mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hergestellt, so das ich schon am 2. März einen Termin in der dortigen Rheumatologie habe.

Selbst glaube ich nicht daran, dass die dort etwas für mich machen können. Da die MHH aber auch sehr neue Medikamente verabreicht, die sich teilweise noch in einem Stadium der Studien befinden, hat der Oberarzt den Gedanken, dass ich dort wieder Medikamente erhalten könnte. Fasse diesen Gedanken des Oberarztes auch positiv auf…

…doch auf der anderen Seite kotzt es mich tierisch an. Denn ich wollte die Reha nicht hier in Bad Eilsen machen, sondern im Klinikum Bad Bramstedt. Denn das Rheumazentrum Bad Bramstedt besteht aus 2 Bereichen, dem Krankenhaus-Bereich und dem Reha-Bereich. Dadurch hat man in Bad Bramstedt nicht nur die Reha-Versorgung, sondern man kann auch jeder Zeit auf Ärztinnen und Ärzte zurückgreifen, die einer Diagnostik nachgehen oder eben Medikamente verabreichen können.

Da Bad Bramstedt eine Studienambulanz hat, sind dort Therapien möglich, mit Medikamenten die sehr neu auf dem Markt sind oder sich noch in einer Studie befinden.

Bereits nach meiner Reha im Sommer 2009 bin ich in das Klinikum Bad Bramstedt gekommen, da damals wie heute keine neuen Therapien in Bad Eilsen begonnen wurden. Auf Grund dieser Erfahrung hatte ich in meine Reha-Antrag geschrieben, dass Bad Bramstedt besser geeignet ist. Aber das wurde nicht beachtet, so dass die Reha auch jetzt wieder verschwändete Zeit ist.

CO2 Wannenbad

Schon bei der Aufnahmeuntersuchung habe ich mich gefreut, als die Ärztin und ich uns auf Wannenbad geeinigt hatten. Am Mittwoch war es dann auch so weit, um 13:30 Uhr hatte ich den Termin in dem »Bäderbereich«. Vermutlich durch die Vorfreude auf das Bad habe ich am Anfang nicht darauf geachtet, vielleicht aber auch, da ich es vorrausgesetzt habe. Doch leider wurde ich enttäuscht. Während ich in der Badewanne lag, was sehr angenehm war, kam mir der Gedanke, wie ich dort wieder raus komme. Nachdem die 15 Minuten um waren, fing das Problem an. Die Badewanne war zwar nicht so schmal wie die, die ich privat kenne, doch das half mir nicht weiter. Einfach mit jeder Hand die Griffe anfassen und mich hoch drücken schaffe ich nicht mehr.

Mit Hilfe der Dame, die in dieser Abteilung arbeitet, habe ich es dann geschafft. Von ihr erfuhr ich dann, dass es keinen Badewannenlifter, keine Sitzbadewanne, kein Badekissen das sich auf- und absenken lässt oder ein anderes Hilfsmittel gibt. Dabei hat das Rehazentrum sich dem Schwerpunkt Orthopädie und Rheumatologie verschrieben. Das dann solche Hilfsmittel nicht vorhanden sind, ist für mich unbegreiflich. Das nicht jede Wanne ein solches Hilfsmittel hat, ist für mich nachvollziehbar, doch immerhin gibt es Wannenlifte die “fahrbar” sind, auch diese Badekissen kann man sehr leicht von eine in die andere Wanne bringen. Daher bin ich der Meinung, dass mindestens eines dieser Hilfsmittel vorhanden sein sollte.

Für die kommende Woche habe ich im Plan wieder das CO2-Bad. Zuvor zum Glück aber die Visite, am Montag morgen. Dort werde ich sagen, dass es nicht mehr geht und ich hoffe, dass die Ärztin den Termin dann streicht, ohne das es deswegen Ärger gibt. Würde ja sehr gerne Baden, da mir die Wärme und wohl auch der Auftrieb sehr gut tut, doch wenn es körperlich nicht mehr geht und kein Hilfsmittel vorhanden ist, kann ich es einfach nicht ändern.

Übersicht der Artikel

Zu meiner Reha 2012 in Bad Eilsen gibt es mehrere Artikel, die ich euch an dieser Stelle Verlinke, damit ihr die Artikel leichter finden könnt:

  1. Reha 2012 in Bad Eilsen – die ersten Tage
  2. Übersicht der Anwendungen
  3. die erste Woche der Reha ist vorbei

Fragen können jeder Zeit gestellt werden, gerne auch als E-Mail an mich, wenn sie niemand sonst wissen soll.

Daten: Verfasst von Muckel, am 10. Februar 2012, um 18:10 Uhr.
Abgelegt unter: Gesundheit, Reha 2012, Rehabilitationsmaßnahmen, Rheuma
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Verfasst von Muckel.

Übersicht der Anwendungen

Mit der Tabelle möchte ich euch zeigen, welche Termine ich so während meiner Reha habe. Neben diesen »Pflichtveranstalltungen«, die ich in der Tabelle aufgelistet habe, gibt es Anwendungen, die man selbstständig machen kann, so wie man sie selbst noch machen kann. Welches dies in meinem Fall sind, habe ich zum Ende dieses Artikels beschrieben.

Kurze Erklärung

  • P/N =
    • Positiv = :DGrün
    • Neutral = :| = Blau
    • Negativ = :( = Rot
  • D. = Datum
  • B. = Beginn
  • E. = Ende
  • Dauer = Die offizielle Dauer des Termins. Die Eingetragene Zeit kann später enden, da man bei einigen Anwendungen Zeit zum Umziehen etc. benötigt.
  • Anwendung o. Seminar = Was es für ein Termin ist.
  • Raum = Wo in den verschiedenen Häusern und Etagen findet die Anwendung statt?
  • Bemerkung = Eine kleine Bemerkung zu dem jeweiligen Termin.

Termine der 1. Woche

P/N D. B. E. Dauer Anwendung o. Seminar Raum Bemerkung
Die Dauer der Termine und dessen Ende sind keine genauen Angaben. Denn bei vielen Sachen kommt noch Zeit für das An- oder Umziehen hinzu.
x 02.02. Sofort - ca. 15 min Aufnahmeuntersuchung Schwersternzimmer und Arztzimmer Es wäre schön gewesen, wenn man Zeit gehabt hätte, seine Sachen in Ruhe auszupacken und nicht Formular aufüllen, Arztakte schnappen und los müssen.
P 02.02. 12:00 12:30 ca. 30 Min Mittagessen mit Einweisung Speißesaal Gut ist, dass gleich bei der 1. Mahlzeit der Ablauf erklärt wird.
P 02.02. 18:15 18:30 15-20 Min Ausgabe Therapieplan & Informationen Aufenthaltsraum der Station Für mich hätte das gerne früher statt finden können, da man Morgens ja schon früh los musste. Doch ohne die ersten Termine und dem Therapieplan könnte nichts statt finden. Der Reha-Begleiter wurde ausführlich erklärt, wie auch die Möglichkeit selbstständig Blutdruck und Gewicht zu kontrollieren. Auch wie man sich am Wochenende in die Anwesenheitsliste eintragen muss und wie man sich für eine Visite einträgt, wurde gut erklärt.
N 03.02. 06:05 06:15 10 Min Blutabnahme Pflegezentrale der jeweiligen Station Finde die Uhrzeit zu früh. (Da der Tag lan wird…)
P 03.02. 06:30 07:55 x Frühstück Speißesaal Nach der Blutabnahme ging es zum Frühstück, wo dann mal etwas Zeit bis zum nächsten Termin war.
P 03.02. 08:00 ca 10 2 Std ? Patientenbegleitung (Rundgang) Seminar-, Gruppenraum im Fürstenhof Das es zu Beginn den Rundgang gibt, bei dem das Rehazentrum gezeigt und erklärt wird, finde ich ziemlich gut. Es ist schön, dass die Gebäude alles miteinander verbunden sind, doch dadurch muss man es gezeigt bekommen.
- 03.02. 12:30 13:00 30 Min Mittagessen Speißesaal x
N 03.02. 14:00 14:30 ~30 Min »Ziele in der Rehabilitation« Vortragsraum im Fürstenhof Im Grunde ist der Vortrag ganz gut, vorallem damit einige Leute gleich gesagt bekommen, dass eine Reha halt kein Urlaub ist. ABER: Eine Aussage der Ärztin fand ich sch*. Es ging darum, dass man mit chronischen Erkrankungen viele Jahre zu tun haben kann. Sie formulierte es so, dass sie sagte, dass man mit solchen Erkrankungen “20 bis 30 Jahre” zu tun hat. Darf ich also nur 55 Jahre alt Werden?
- 03.02. 16:00 16:30 30 Min Wassergymnastik Schwimmhalle Die 1. Wassergymnastik ist eher eine Einführung in den Bäderbereich. Man hat zwar ein wenig was gemacht, doch dabei wurde einiges erklärt.
N&P 03.02. 20:00 20:25 15 Min HydroJet 2.0.30.1 Eigentlich sehr angenehm, die “Wassermassage”. Doch für diesen Tag sehr spät.
x Dieser zweite Tag war sehr lang und das finde ich schlecht. Von 6:05 Uhr bis 20:15 Uhr sind es immerhin schon 14 Stunden und 10 Minuten. Da war man Morgens und Abends aber noch nicht im Bad, hat sich noch nicht umgezogen usw. Das ist somit einfach zu lang!
- 04.02. 00:01 23:59 1 Tag Freizeit & Mahlzeiten Rehazentrum Bad Eilsen An diesem Samstag habe ich keine Anwendungen gehabt, nur die Mahlzeiten als Termine.
P 05.02. 14:10 14:30 20 Min HydroJet 2.0.30.1 Am Sonntag nur diese angenehme Anwendung gehabt.
x 06.02. 6:30 6:40 10 Min Blutabnahme Pflegezentrale der Station Nochmalige Kontrolle der Blutwerte wegen dem Gerinnungshemmer
x 06.02. 6:50 7:10 20 Min Frühstück Speißesaal Zwischen den beiden Termine Frühstück. Für mich reicht diese Zeit grade so aus.
x 06.02. 7:30 7:50 20 Min Sandbox Einweisung 3.0.01 Die Einweisung war gut, ausführlich und die junge Frau war sehr freundlich.
P 06.02. 9:00 9:20 20 Min Einzelgymnastik (Physiotherapie) 2.0.16 Bei dem 1. Termin wurde nur Besprochen, wo gesundheitliche Probleme da sind und wo man den Schwerpunkt setzen möchte. Da auf meine Situation eingegangen wurde, fand ich es gut.
x 06.02. 9:40 9:50 ca. 10 Min Visite mit Ärztin und Oberarzt Ärztezimmer Die Visite mit dem Oberarzt war deutlich besser, als Gespräch(e) die nur mit der Ärztin statt fanden.
x 06.02. 11:00 11:30 30 Min Wassergymnastik CP Schwimmbad Die Wassergymnastik war ganz ok. Leider Wassertiefe mit 1,32m für mich zu flach, da ich so in die Knie gehen muss, wenn Arme oder Schultern im Wasser sein sollen.
x 06.02. 12:00 12:30 30 Min Mittagessen Speißesall Essen ist okai.
x 06.02. 15:00 x 60 o 90 Min Schmerztherapie Info 3.2.23 Nach diesem 1. Termin kann ich noch nicht sagen, ob diese “Seminar-Serie” gut oder schlecht ist.
x Nun hat die Woche begonnen und das mit dem persönlichen Therapieplan. Der Tag war zwar nicht so voll, doch trotzdem anstrengend für mich. Selbst Übungen im Wasser merke ich deutlich.
x 07.02. 8:00 8:20 20 Min Frühstück Speißesaal Vor dem 1. Termin habe ich gefrühstückt.
x 07.02. 8:30 9:30 60 Min Berufliche Unterstützung MBOR Gruppenraum 8, 4.0.13 Der Vortrag war für mich persönlich nicht interessant. Denn eine Wiedereingliederung oder ähnliches kommt nicht in Frage. Zudem wurden die jeweiligen Unterpunkte nicht näher erläutert. Vilt. in einem 2. Termin?
x 07.02. 10:30 10:45 10-15 Min Ultraschall 1.0.57 Diese Anwendung finde ich weder gut noch schlecht. Der Therapeut ist ganz nett, doch das es mir etwas bringt, kann ich nicht sagen.
x 07.02. 11:00 11:30 30 Min Wassergymnastik CP Schwimmbad Als Hilfsmittel wurden diese “Nudeln” genutzt. Viele Übungen konnte ich nur langsam machen und/oder musste ansteller der Hände, mit den Armen drücken.
x 07.02. 12:00 12:30 30 Min Mittagessen Speißesaal Essen ist okai.
x 07.02. 12:45 13:15 30 Min Gymnastik CP Halle 1, 2.0.29.1 Die Gruppengymnastik finde ich überflüssig für mich. Bewegung ist sicherlich gut, doch die Schmerzen gingen dadurch hoch und da zuvor Wassergymnastik war, fand und finde ich beides an einem Tag zu viel.
x 07.02. 14:10 14:30 15 Min HydroJet 2.0.30.1 Zwar sehr angenehm, doch das aufstehen fällt mir schwer.
x 07.02. 15:15 15:35 20 Min Einzelgymnastik (Physiotherapie) 2.0.17 Heute konnte auch etwas gemacht werden. Der Physiotherapeut hat versucht meine Muskulatur am linken Ellenbogen zu lockern (wg verklebung) und das Ellenbogengelenk zu mobilisieren bzw. zu bewegen.
x Dieser Dienstag war für mich sehr anstrengend. Zum einen weil man ja einige Zeit vor dem 1. Termin aufstehen muss, bis man/ich soweit ist, dass man los kann. Zum anderen war Wasser- und Gruppengymnastik hintereinander, nur unterbrochen von dem Mittagessen. Habe es versucht beides zu schaffen, doch wenn es wieder so ist, kann ich nicht alles mit machen.
x 08.02. 08:00 08:25 25 Min Frühstück Speißesaal Essen ist okai.
x 08.02. 08:30 09:00 30 Min Ergometer Einweisung Ergometer, 1.0.03 Bin leider nicht auf mein Trainigspuls (180 – Alter) von 155 gekommen. Doch gegen einen stärkeren Widerstand als 50 Watt kann ich nicht trehten, da meine Knie das nicht mit machen.
x 08.02. 09:05 09:15 ca. 10 Min Ultraschalluntersuchung EKG-, Röntgen-, Ultraschallbereich 3.2. Der Arzt hat festgestellt, dass in beiden Ellenbogengelenken Entzündungen vorhanden sind.
x 08.02. 10:00 11:00 60 Min Entspannungstraining Gruppenraum 3.0.13 Bei diesem Termin sollte uns, der »Schmerz Info Gruppe«, die Progressive-Muskel-Entspannung (PME) beigebracht werden. Für mich ist das nichts, da ich durch das anspannen meine Gelenke noch deutlicher spüre und manche Varianten auch nicht machen kann.
x 08.02. 12:00 12:30 30 Min Mittagessen Speißesaal Essen ist okai.
x 08.02. 13:30 13:45 15 Min CO2 Wannen-Bad Bäderabteilung, 1.0.83 Das Bad war sehr angenehm. Doch leider hat das Rehazentrum keinen Wannenlift, Badekissen, Sitzwanne oder ähnliches. Dadurch kann ich das nicht mehr machen, da ich nur unter stärksten Schmerzen aus der Wanne raus komme.
x 08.02. 14:15 14:35 20 Min Einzelgymnastik (Physiotherapie) 2.0.16 Heute wurde versucht das rechte Ellenbogengelenk zu lockern, mobilisieren.
x Nun bin ich eine Woche in dem Rehazentrum. Von dem Therapieplan her ist es erst der 3. Tag, doch ich fühle mich so ko, wie wenn ich früher mit Gepäck im Gebirge (Mittel- und Hochgebirge) für mehrere Tage unterwegs war. Auch 2009 war ich noch nicht so erschöpfd, erledigt wie jetzt.
x 09.02. 08:45 09:10 25 Min Frühstück Speißesaal Essen ist i.O.
x 09.02. 09:15 09:30 15 Min Ultraschall 1.0.57 Wie bereits erwähnt, weder schlecht noch gut.
x 09.02. 09:55 10:15 15 Min HydroJet 2.0.30.1 x
x 09.02. 11:00 11:30 30 Min Wassergymnastik CP Schwimmbad x
x 09.02. 11:45 12:15 30 Min Mittagessen Speißesaal x
x 09.02. 12:45 13:15 30 Min Gymnastik CP Halle 1, 2.0.29.1 Konnte ich dank der Schmerzen nicht mehr wahrnehmen.
x Der Tag heute war für mich sehr anstrengend. Den letzten Termin musste ich sogar streichen lassen, da ich ihn nicht mehr geschafft habe. Die Schmerzen waren einfach zu hoch. Bleibt ab zu warten, ob ich in der kommenden Woche wieder Wassergymnastik und Gymnastik an einem Tag habe. Finde das in meiner Situation sehr viel. Früher wäre es kein Problem gewesen, doch nun? Keine Chance, leider.
x 10.02. 09:00 09:25 25 Min Frühstück Speißesaal x
x 10.02. 09:30 09:50 15 Min HydroJet 2.0.30.1 x
x 10.02. 10:00 11:00 60 Min Schmerztherapie Gruppenraum 3.1.02 x
x 10.02. 11:00 11:30 30 Min Entspannungstraining Gruppenraum 3.1.02 x
x 10.02. 11:45 12:15 30 Min Mittagessen Speißesaal x
x 10.02. 12:45 13:15 30 Min Gymnastik CP Halle 1, 2.0.29.1 x
x Beschreibung
x 11.02. 12:00 12:30 30 Min Mittagessen Speißesaal x
x Beschreibung
x 12.02. 12:00 12:30 30 Min Mittagessen Speißesaal x
x Beschreibung

Termine der 2. Woche

Die erste Woche verlief ohne Planänderungen und im Durchschnitt war ich am frühen Nachmittag fertig, was mich sehr gefreut hat. Der neue Plan wirkt auf mich etwas voller, doch das könnt ihr selbst sehen.

Für diese Woche wird es wohl mindestens 2 Pläne geben. Denn bei der Oberarzt-Visite habe ich gesagt, dass ich die Wannenbäder nicht mehr machen kann, da ich selbst kaum raus komme. Da es leider kein Hilfsmittel gibt, wurde dieser Punkt einfach gestrichen und ich soll dafür mehr Einzelgymnastik (Physiotherapie) und für die entzündeten Ellenbogengelenken Kaltluft bekommen.

Termine der 2. Woche – Plan 2

An dieser Stelle wird der veränderte Plan zu sehen sein.

P/N D. B. E. Dauer Anwendung o. Seminar Raum Bemerkung
Die Dauer der Termine und dessen Ende sind keine genauen Angaben. Denn bei vielen Sachen kommt noch Zeit für das An- oder Umziehen hinzu.
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x Beschreibung
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x Beschreibung
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x Beschreibung
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x Beschreibung
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x Beschreibung
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x Beschreibung

Termine der 2. Woche – Plan 1

Dies ist der Anwendungs- oder Therapieplan, wie er eigentlich für die 2. Woche sein sollte:

P/N D. B. E. Dauer Anwendung o. Seminar Raum Bemerkung
Die Dauer der Termine und dessen Ende sind keine genauen Angaben. Denn bei vielen Sachen kommt noch Zeit für das An- oder Umziehen hinzu.
x 13.02. 07:30 08:00 30 Min Frühstück Speißesaal War in Ordnung.
x 13.02. 09:30 09:40 10 Min Visite Oberarzt Zimmer der Ärztin Bäder wurden gestrichen, Cortison wurde angeboten, habe ich aber abgelehnt.
x 13.02. 11:00 11:45 30 Min Wassergymnastik Schwimmhalle Heute ohne Hilfsmittel, trotzdem anstrengend.
x 13.02. 12:00 12:30 30 Min Mittagessen Speißesaal Die Nudeln waren heute sehr aldente.
x 13.02. 13:15 13:30 15-30 Min Ergometer Ergometerraum Komme leider nich auf meinen Trainigspuls, da ich zu wenig Widerstand habe.
x 13.02. 14:00 14:30 30 Min Schmerztherapie 3.0.13, Gruppenraum Da sich die Psychologin in ein Gespräch vertiefen lies, war es ohne Information für mich.
x 13.02. 14:30 15:00 30 Min Entspannungstraining 3.0.13, Gruppenraum Die PME ist für mich einfach nichts.
x 13.02. 15:50 16:10 15 Min HydroJet 2.0.30.1 War wieder angenehm.
x Der Tag heute war für mich sehr anstrengend. Den Grund dafür kenne ich aber nicht. Die Oberarzt-Visite war Okay. Hat mich gewundert, dass das Einzelbad ohne Probleme gestrichen wurde. Dafür soll es Kaltluft geben. Auch das ich Cortison abgelehnt habe, hat der Oberarzt ohne ein Widerwort tollerriert. Hatte gedacht, dass das ein Streitpunkt wird – also im kleinen mal »Glück« gehabt.
x 14.02. 07:30 07:40 10 Min Ultraschall 1.0.57 x
x 14.02. 07:40 09:00 140 Min Frühstück Speißesaal So viel Zeit hätte ich…
x 14.02. 09:15 09:40 15 Min CO2 Wannen-Bad 1.0.83 In der Oberarzt-Visite gestrichen, da ich selbst nicht aus der Wanne komme und es kein Hilfsmittel gibt. Daher wird es einen neuen Plan geben.
x 14.02. 11:00 11:45 30 Min Wassergymnastik CP Schwimmhalle x
x 14.02. 12:00 12:30 30 Min Mittagessen Speißesaal x
x 14.02. 12:45 13:30 30 Min Gymnastik Halle 1, 2.0.29.1 x
x 14.02. 15:50 16:10 15 Min HydroJet 2.0.30.1 x
x Beschreibung
x 15.02. 07:30 07:40 10 Min Ultraschall 1.0.57 x
x 15.02. 09:00 09:30 30 Min Schmerztherapie 3.0.13, Gruppenraum x
x 15.02. 09:30 10:00 30 Min Entspannungstraining 3.0.13, Gruppenraum x
x 15.02. 11:00 x x Altersvorsorge planen 4.0.13 Gruppenraum 8 x
x 15.02. 12:00 12:30 30 Min Mittagessen Speißesaal x
x 15.02. 12:45 13:30 30 Min Gymnastik CP Halle 1, 2.0.29.1 x
x 15.02. 15:15 15:35 20 Min Einzelgymnastik 2.0.16 x
x 15.02. 16:15 x x Angebote nach der Reha 4.0.13 Gruppenraum 8 x
x Beschreibung
x 16.02. 07:30 8:00? 20/30Min? Ergotherapie 1.0.22 x
x 16.02. 08:00 08:30 30 Min Frühstück Speißesaal x
x 16.02. 09:00 09:30 30 Min Ergometer 1.0.03 x
x 16.02. 11:00 11:45 30 Min Wassergymnastik Schwimmhalle x
x 16.02. 12:00 x x Sozialberatung Beruf 3.2.22 PD Büro Sozialdienst x
x 16.02. 12:30 13:00 30 Min Mittagessen SPeißesaal x
x 16.02. 15:15 15:35 20 Min Einzelgymnastik 2.0.16 x
x Beschreibung
x 17.02. 07:30 08:30 x Frühstück x x
x 17.02. 08:45 09:15 15 Min CO2 Wannen-Bad 1.0.83 In der Oberarzt-Visite gestrichen, da ich selbst nicht aus der Wanne komme und es kein Hilfsmittel gibt. Daher wird es einen neuen Plan geben.
x 17.02. 10:00 10:30 30 Min Schmerztherapie x x
x 17.02. 10:30 11.00 30 Min Entspannungstraining x x
x 17.02. 11:30 12:00 30 Min Mittagessen Speißesaal x
x 17.02. 12:45 13:20 30 Min Gymnastik CP x x
x 17.02. 16:15 16:40 15 Min HydroJet 2.0.30.1 x
x Beschreibung
x 18.02. 06:30 09:15 165 Min Frühstück Speißesaal x
x 18.02. 09:30 10:00 30 Min Ergotherapie 1.0.22 x
x 18.02. 12:00 12:30 30 Min Mittagessen Speißesaal x
x 18.02. 17:00 18:30 90 Min Abendessen Speißesaal x
x Beschreibung
x 19.02. 06:30 09:15 165 Min Frühstück Speißesaal x
x 19.02. 11:30 13:30 120 Min Mittagessen Speißesaal x
x 19.02. 17:00 18:30 90 Min Abendessen Speißesaal x
x Beschreibung

Fazit dieser Woche:

Termine der 3. Woche

Auch für die letzten 4 Tage wird es wieder einen Anwendungsplan geben, den ich euch natürlich nicht vorenthalten werde.

P/N D. B. E. Dauer Anwendung o. Seminar Raum Bemerkung
Die Dauer der Termine und dessen Ende sind keine genauen Angaben. Denn bei vielen Sachen kommt noch Zeit für das An- oder Umziehen hinzu.
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x Beschreibung
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x Beschreibung

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Auf den Fluren gibt es für jedes Zimmer einen Briefkasten. In jenen soll man regelmäßig reinschauen, da man über ihn seinen Anwendungsplan erhält und auch Änderungen für selbigen. Jene Pläne fasse ich in der obigen Tabelle zusammen.

eigenverantwortliche Anwendungen

Wie bereits geschrieben, gibt es Anwendungen oder besser gesagt Aktivitäten, die man selber wahrnehmen kann. Für mich ist das:

  • Sandbox
    Bei dieser Reha habe ich mich für die Wärme “entschieden”, da ich im Winter auch zu Hause eher ein Körnerkissen nehme als ein Kühlpack. In der Reha gibt es dafür die sogenannte Sandbox. Das ist eine Box, in der warmer Sand oder in der anderen warmer Kies ist. Welche ich nehme, ist mir überlassen. Dort werden die Hände eingetaucht, damit die Wärme überall wirken kann. Die Wärme kann Schmerzlindern und Entspannend wirken. Der Raum ist in der Zeit zwischen 9:00 Uhr und 15:00 Uhr geöffnet.
  • Freies Bewegungsbad
    Neben der eingeplanten Wassergymnastik kann man früh Morgens oder am späten Nachmittag oder Abend selbst ständig in das Schwimmbad gehen und dort Schwimmen oder die erlernten Übungen machen. Die Öffnungszeiten hängen aus und das Freie Bewegungsbad ist auch am Wochenende möglich.
  • Freies Fahrradfahren bzw. Ergometer
    Nachdem ich in der 1. Woche die Ergometer-Einweisung hatte, könnte ich täglich in dem Raum trainnieren. Zwischen April und Oktober würde es die Möglichkeit geben, Fahrräder auszuleihen, um Radwanderungen zu unternehmen, die teilweise auch geführt angeboten werden. Doch da ich im Februar da bin und wir starke Minus Grade haben, ist es nicht möglich.

Aktuell (9. Februar 2012) kann ich von diesen freien Sachen nichts mit machen. 3 mal habe ich es geschafft einmal durch den Park zu gehen. Mehr geht nicht, da ich körperlich einfach so ko bin, dass ich froh bin, wenn ich mich hinlegen kann.

Übersicht der Artikel

Zu meiner Reha 2012 in Bad Eilsen gibt es mehrere Artikel, die ich euch an dieser Stelle Verlinke, damit ihr die Artikel leichter finden könnt:

  1. Reha 2012 in Bad Eilsen – die ersten Tage
  2. Übersicht der Anwendungen
  3. die erste Woche der Reha ist vorbei

Fragen können jeder Zeit gestellt werden, gerne auch als E-Mail an mich, wenn sie niemand sonst wissen soll.

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Verfasst von Muckel.

Reha 2012 in Bad Eilsen – die ersten Tage

Guten Abend Welt,

vor vier Tagen, am Donnerstag Morgen, habe ich meine Rehabilitationsmaßnahme im Rehazentrum Bad Eilsen angetrehten. Vor 2,5 Jahren war ich bereits in dieser Reha-Klinik, doch 2009 im Sommer. Mit diesem und weiteren Artikeln möchte ich meine Reha ein wenig dokumentieren. Grund dafür ist, dass es immer wieder andere Rheumatiker gibt, die wissen möchten wie eine Reha abläuft, doch das alleine ist nicht der Grund. Für mich selbst ist dies eine Möglichkeit Erlebnisse festzuhalten, denen ich ggf. nach gehen möchte. Auch kann ich mir so ein wenig die Zeit vertreiben.

An dieser Stelle möchte ich noch ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies hier lediglich meine alleinigen Empfindungen und Erlebnisse sind. Bei jedem kann so eine Reha anders verlaufen und auch der Kontakt zu Ärzten und dem übrigend Personal nimmt jeder unterschiedlich war. Bitte beachtet das immer.

der erste Tag – mit einem Arztgespräch

Wie bereits erwähnt, habe ich meine Reha am Donnerstag, d. 2.2.2012 angetrehten. Die Anreise war für 9:30 Uhr geplant. An meinem zu Hause musste ich Morgens um kurz vor 7 aufbrechen, damit die über 100 Kilometer auch pünktlich absolviert werden konnten. Glück hatte ich, da mich meine Eltern mit dem Auto gebracht haben und ich so nicht mit Gepäck im Zug unterwegs sein musste. Trotzdem begann der Tag für mich um 5 Uhr Morgens.

Ohne Hindernisse haben wir die Fahrt hinteruns gebracht und so war ich schon einige Minuten eher als geplant in Bad Eilsen am Rehazentrum. Als erstes musste ich mich am Tresen im Haupteingang melden. Dort wurde mir einmal das Rauchverbot als Schreiben vorgelegt und ein kleiner Fragebogen, in dem ich ausfüllen musste, ob ich mit dem Zug oder Auto angereist bin und bei dem Auto musste ich noch die Kilometer angeben. Nachdem ich beides Unterschrieben hatte, bekam ich eine Info-Mappe und konnte dann zu dem »Brunnenhof« gehen, dem Gebäude, in dem mein Zimmer ist.

Doch bevor ich auf das Zimmer gehen konnte, musste ich mich in der sogenannten »Pflegezentrale« melden, wo die Krankenschwestern sind. Von denen bekam ich noch einen Fragebogen und einen kleinen Plan mit den Terminen für die ersten beiden Tage. Auf dem Zimmer angekommen habe ich meine Eltern verabschieded, da für mich das »Programm« direkt los ging. Noch bevor ich meine Koffer auspacken konnte, musste ich den Fragebogen ausfüllen und mich bei einer Schwester für die Aufnahme melden. Da ich manches zwei mal lesen muss und auch einen Moment brauchte, bis ich den Ordner mit meiner Krankenakte ausgepackt hatte, klingelte schon das Zimmer-Telefon, da ich wie bereits geschrieben, zu der Aufnahme-Schwester sollte.

erster medizinischer Kontakt

Bei ihr angekommen habe ich als erstes einen Art Rucksacke oder besser gesagt Beutel bekommen, als GGeschenk, da ich nun schon das 2. mal in dem Rehazentrum Bad Eilsen bin. Die Schwester hat bei mir den Blutdruck gemessen, das Gewicht und die Größe notiert und direkt im Anschluss ging es eine Etage tiefer, zu dem Bereich wo die Stationsärzte ihre Zimmer haben. Es folgte ohne Pause die Aufnahmeuntersuchung durch die Ärztin.

Erwähnenswert ist nur, dass ich zum ersten mal bei einem normalen Arzt die Kraft meiner Hände messen sollte. Aus dem Schrank holte die Ärztin ein Art Gerät, an dessen Ende ein Ball war. Den musste ich so kräftig wie möglich drücken, damit die Messamatur anzeigen konnte, wie hoch der Druck war. Ob ich messbar weniger Kraft habe, weiß ich nicht, da mir die Frage darauf nicht wirklich beantwortet wurde. Meiner vermutung nach lag das wiederum an der sprachlichen Schwierigkeit zwischen der Ärztin und mir. Denn sie hat einen osteuropäischen Akzent. Mich stört das überhaupt nicht und auch nicht aus welcher Nation, von welchem Kontinent ein Mensch kommt oder irgendelche anderen Merkmale, die manche Menschen als unterscheidung auffassen.

Leider habe ich aber das Gefühl, dass die Ärztin manchmal nicht so ganz verstand was ich meinte. Besonders deutlich wurde es, als sie meine Hände, genauer gesagt Finger- und Handgelenke untersuchte. Beide Handgelenke sind sehr eingeschränkt in ihrer beweglichkeit und sind sehr steif. Dazu sagte die Ärztin nur, dass die »Muskulatur« abgebaut hätte.

  • Gibt es einen Muskel oder mehrere am Handgelenk?
  • Wie kann ein Arzt das beurteilen, wenn sie/er den Zustand nicht schon früher, also zum Beispiel vor zwei, drei Jahren kannte?
  • Könnte man an dieser Stelle überhaupt Muskelaufbau betreiben?

Bis lang ist mir nicht bekannt, dass es Muskeln am Handgelenk gibt. Sehen sind mir bekannt und das es Muskeln am Ober- und Unterarm gibt – aber am Handgelenk? Am Montag ist wieder Visite, bei der dann wohl auch der Oberarzt ist und ich hoffe, dass dies dann geklärt werden kann.

der restliche Tag

Nachdem ich das Mittagessen zumir genommen habe, hatte ich endlich Zeit meine Koffer auszupacken. Am Abend gab es dann noch einen Termin, bei dem der »persönliche Reha-Begleiter« ausgegeben und erklärt wurde, wie auch ein paar Sachen, die für die Station wichtig sind. So zum Beispiel das man sich am Wochenende bis 11 Uhr in eine Liste eintragen muss, damit die Schwestern wissen, dass es einen noch gibt.

Müde und erschöpft habe ich mich danach schlafen gelegt, da der kommende Tag früh begann.

der zweite Tag – Rundgang und »Ziele in der Rehabilitation«

Wie schon am »Anreisetag« musste ich wieder früh aufstehen, da mir um 6:05 Uhr Blut abgenommen werden sollte. Dort waren auch die anderen »Neuankömmlinge«, so dass wir danach mehr oder weniger geschlossen zum Frühstück gingen. Am weiteren Vormittag gab es den Termin »Patientenbegleitung«. Wir trafen uns im »Fürstenhof« vor einem Seminarraum und wurde dann aufgeteilt nach den Häusern, in denen wir untergebracht sind. So wurden die Gruppen für den folgenden Rundgang kleiner.

Das Rehazentrum Bad Eilsen besteht aus 6 Gebäuden, die durch Anbauten, Fluren mit einander verbunden sind. Mann muss also nicht in’s Freie, wenn man alle Bereiche aufsuchen muss. Genau das war auch das erste Thema, da uns via Tageslichtprojektor ein Plan gezeigt wurde. Die Dame erklärte dann auch, wie man sich zurecht finden kann. Jeder Bereich hat eine Zahl und Farbe, sowie einen Namen:

  1. Julianenhof, rot
  2. Therapiezentrum, blau (hell)
  3. Kurmittelhaus, orange
  4. Fürstenhof, gelb
  5. Quellenhof, grün
  6. Brunnenhof, blau (dunkel) oder ein dunkles violett

Alle Gebäude dessen Namen auf Hof endet sind Unterkünfte für die Patienten, mit Ausnahme des Julianenhofes. In ihm ist im Erdgeschoss der Haupteingang, Speißesaal und ein paar andere Räumlichkeiten. Doch in den oberen Stockwerken sind eben Patienten untergebracht.

Jeder Raum hat eine Nummer. Diese Raumnummern sind nach dem gleichen Schema zusammen gesetzt. Die erste Ziffer ist das Gebäude, die zweite Ziffer das Stockwerk und die letzten beiden Ziffern das Zimmer oder der Raum.

Das finde ich sehr gut, da anhand der Farben, Namen und Zahlen jeder die Möglichkeit hat, sich in dem verwinkelten Bau zurecht zufinden. Zudem ist der Übersichtsplan auch hinten auf dem »persönlichen Reha-Begleiter« gedruckt, den man zu jeder Anwendung, Termin mitnehmen muss.

Nach dieser Erklärung folgte ein Rundgang, so dass jeder einmal sehen konnte, wo sich die einzelnen wichtigen Bereiche befinden. Für mich selbst war das ziemlich anstrengend. Nicht von der Entfernung, sondern weil immer wieder stehen geblieben wurde, damit die Dame Einzelheiten erklären konnte.

Zum Glück hatten wir nach diesem Termin etwas Zeit. Es folgte darauf nur das Mittagessen.

»Ziele in der Rehabilitation«

Zu dem standard Programm gehört auch, dass die Ärztin (Leiterin des medizinischen Bereiches) eine Art Begrüßungsansprache hielt. Erwähnenswert sind davon nur zwei Sachen. Mir gefiel es, dass die Ärztin deutlich sagte, dass eine Reha eben keine Kur mehr ist und auch kein Urlaub dastellt. Sie verwies darauf, dass es immer wieder Patientinnen und Patienten gibt, die tagsüber nichts können, aber jeden Abend in dem nahen Lokal Tanzen und Feiern können. Doch sie sagte auch, dass man zwar soziale Kontakte ruhig nutzen sollte nd auch den Austausch mit anderen Patienten in der Reha, doch das man es eben nicht übertreiben darf. Diese sichtweise sagt mir zu. Denn wer wirklich deutlich krank ist, hat nicht die Kraft um Abends noch wild feiern zu können.

Leider sagte die Ärztin auch etwas, was mir nicht zusagte. Es ging darum, dass manche eben zu ersten mal eine Reha machen und andere eben schon mehrere absolviert haben. Dazu sagte sie, dass manche Erkrankungen eben chronisch werden und man damit dann mehrere Jahre zu tun hat. Nachdem sie einige Erkrankungen aufgeführt hat und fragte, wer in der Runde die hat, sagte sie:

»mit chronischen Erkrankungen
läuft man 20 oder 30 Jahre rum«

Diese Aussage mag in sofern stimmen, dass sehr viele Patienten die 50 überschritten haben. Doch für die wenigen jungen Patienten finde ich eine solche Formulierung sch*. Im Sommer werde ich 26 Jahre alt. Somit dürfte ich nach der Rechnung der Ärztin nur 56 Jahre alt werden.

Sicherlich ist das eine Kleinigkeit und sicherlich nicht so gemeint, doch das wir “jungen Patienten” in einer Rehaklinik die Orthopädie macht in der Minderheit sind, schlecht gewählt.

ein sehr langer Tag

Der zweite Tag war für mich sehr lang. Um 6:05 Uhr musste ich wie bereits erwähnt zum Blutabnehmen. Um 20:00 Uhr hatte ich die letzte Anwendung. HydroJet dauerte zwar nur 20 Minuten und ist sehr angenehm, doch trotzdem hatte ich somit einen 14 Stunden Tag, was ich bestimmt nicht nochmal mit mache.

Bleibt mein Therapieplan für die kommende Woche so, wie ich ihn Samstag bekommen habe, wird es keine solch langen Tage geben, da ich die letzten Anwendungen zwischen 13 und 15 Uhr haben werde. Bleibt zu hoffen, dass es keine Änderungen gibt, die die Tage verlängern.

das erste Wochenende

Für mich verlief das erste Wochenende sehr ruhig. Bis auf die Mahlzeiten und am Sonntag einmal HydroJet hatte ich keine Anwendungen.

Übersicht der Artikel

Zu meiner Reha 2012 in Bad Eilsen gibt es mehrere Artikel, die ich euch an dieser Stelle Verlinke, damit ihr die Artikel leichter finden könnt:

  1. Reha 2012 in Bad Eilsen – die ersten Tage
  2. Übersicht der Anwendungen
  3. die erste Woche der Reha ist vorbei

Fragen können jeder Zeit gestellt werden, gerne auch als E-Mail an mich, wenn sie niemand sonst wissen soll.

Daten: Verfasst von Muckel, am 5. Februar 2012, um 19:45 Uhr.
Abgelegt unter: Gesundheit, Reha 2012, Rehabilitationsmaßnahmen, Rheuma
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Verfasst von Muckel.

Gedanken zu dem was ein Jahrestag sein könnte

Liebes Blog,

es sind nun wieder Sommerferien in meinem Bundesland und es steht auch das erste Ferienwochenende bevor. Damit nähert sich auch der Jahrestag oder wie immer man es nennen mag, an dem ich meine Autoimmunerkrankung, das entzündliche Gelenkrheuma, zum erstenmal bewusst wahrnehmen musste.

Damals war die Horte in der ich war auf dem Weg in die Stadt L’Aquila, Italien. Wir wollten unsere gmeinsame Zeit dort in den Abruzzen verbringen. Wie es übliche war, wollten wir einfach »auf Fahrt« gehen und so sind wir samt Gepäck mit dem Zug angereist. Schon am Bahnhof der Stadt schmerzte mein linkes Bein von der Hüfte abwärts. Es wurde die Tage danach auch nicht besser, bis ich im Krankenhaus der Stadt war und Schmerzmittel bekam.

Doch die Tage waren nicht gut, da wir wieder zurück zu der Stadt mussten, nicht wirklich weiter kamen und die anderen auf mich Rücksicht nehmen mussten. Zum Glück taten sie das auch und habe kein einziges mal gemeckert oder ähnliches. Nach den Schmerzhaften Tagen war es zum Glück vorrüber, so das wir noch eine sehr schöne Fahrt hatten.

Das musste ich in den Sommerferien 2003 erleben. »Auf Fahrt« war ich nochmal über Ostern 2004. Diese Fahrt, auf der wir Älteren Unterwegs waren, wollte ich nutzen um festzustellen, ob ich noch »auf Fahrt« gehen kann oder nicht. Leider musste ich die Entscheidung treffen, dass es nicht mehr geht. Denn schon da war ich nach einem Tag so ko, das ich nicht wirklich helfen konnte die Kothe aufzubauen, Feuerholz zu suchen oder auch nur nach dem Essen noch ein wenig am Feuer zu sitzen. Schweren Herzens bin ich danach vorerst nicht mehr »auf Fahrt« gegangen.

Immerhin hatte ich noch das ein oder andere Lager, sowie sogenannte überbündische Veranstaltungen wie zum Beispiel den Hamburger Singewettstreit (HaSiWe). Mit den folgenden Monaten, Jahren hat sich mein Körper soweit verändert, dass das Trifels Treffen im Oktober 2008 meine letzte überbündische Veranstaltung war. Und schon da war es eigentlich zu viel für mich, was sich unter anderem darin zeigte, dass ich von dem Burgabend nicht wirklich viel mitbekommen habe.

Das aller letzte mal war ich in dem Sommer »auf Fahrt«. Zum Glück haben sich Sylvia und DreJu bereit erklärt, dieses Wagnis mit mir einzugehen. Auch Meersch. der es etwas später erfuhr kam mit und so hatten wir eine für mich sehr schöne Fahrt. Dafür das die Drei dieses Wagnis mit mir eingegangen sind, möchte ich an dieser Stelle nochmal Danke sagen! Auch wenn wir oft Pausen einlegen mussten. Für mich war es zu dem Zeitpunkt sehr wichtig nochmal »auf Fahrt« gehen zu können, da ich den Zeitpunkt bestimmen wollten, mit dem dieser sehr schöne Lebensabschnitt zu Ende ging.

Doch heute ist es nicht einfacher dadurch. Gerade jetzt, wo wieder Großfahrten-, Urlaubs-, Reisezeit ist, bin ich wieder zu Hause. Bin nicht unterwegs und schon garnicht in einfacher Form mit Wanderschuhen und Rucksack. Das geht nun nicht mehr.

Es ist nun ja schon so weit, dass es schwierig ist die Haare zu waschen, die Rasur, alles was mit Kraft zu tun hat und selbst sich nur mal in’s Kino zu setzten sorgt dafür, dass ich danach die “Quittung” bekomme. Mit Hängen und Würgen habe ich die Ausbildung zwar noch Erfolgreich beendet, doch an Arbeit ist im Moment leider nicht zu denken.

Oft genug habe ich meinem Blog schon geschrieben, wie es meinen “Knochen” geht und wie ich mich fühle. Daher werde ich nun nicht weiter schreiben. Es reicht zu wissen, dass eben im Moment der Zeitpunkt da ist, an dem ich früher Unterwegs gewesen wäre, an dem ein negatives Jubiläum da ist und das es wohl verständlicher weise einem damit nicht all zu geht.

Vorallem wenn man im Moment an dem Punkt ist, wo die Schmerzen wieder hoch sind und man sich daher Fragt, ob man die letzte Erhöhung des Schmerzmittel vornimmt oder es noch versucht hinaus zu zögern. Doch das dann für den Preis, dass man neben den Schmerzen auch noch schlecht schläft.

Für heute sage ich Tschüss, doch Dir, mein Blog, werde ich wohl wieder schreiben. Ade!

Daten: Verfasst von Muckel, am 22. Juli 2011, um 9:00 Uhr.
Abgelegt unter: Gedanken, Gesundheit, Rheuma
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Verfasst von Muckel.

Erinnerungen, Erlebtes und Erfahrungen, Gedanken und Fragen, Zweifel oder Verzweiflung?

Es war im Sommer 1998, als ich durch meine Eltern an die Pfadfinderei gekommen bin. Sie hatten ihre Klufthemden, Halstücher, Lilien und Kordeln immer noch aufbewahrt und hatten mir nun endgültig berichtet, was es mit diesen Sachen, die ihren Platz auf dem Dachboden hatten, auf sich hatte. Mein Interesse war geweckt und zum Glück war an dem Wochenende Altstadtfest in Salzgitter-Bad, auf dem der Stamm in dem ich groß geworden bin, einen Stand hatten. Nachdem ich die Sommerferien noch abwarten musste, war es endlich so weit, die erste Gruppenstunde war da. Bei dieser Gruppenstunde hätte ich auch nochmal zu Hause bleiben können, da die Horte mit Heimputz dran war. Da ich von meinen Eltern bereits wusste, dass man in der Pfadfinderei zusammen hält, bin ich geblieben und dies war der Anfang meiner Zeit bei den Pfadfindern.

Da meine Eltern ebenfalls aktiv waren und ihre Kluft noch hatten, konnte ich schon zu Beginn mit einem Klufthemd und dem Jungenschaftswappen dabei sein. Es hat nicht lange gedauert, es war das erste Herbstlager, auf dem ich in den Stamm und somit in den Bund aufgenommen wurde und somit auch mein Halstuch in der Aufnahmerunde überreicht bekam. Für mich war das schon etwas besonderes, da ich im “zivilen Leben” nur schlechtes erfahren habe. Heut zu Tage würde man das wohl Mobbing nennen, was in der Dorfjugend und im Kindergarten, Schule vor sich ging. Um so schöner war es für mich, dass ich nun eine Gemeinschaft gefunden hatte, in der das nicht der Fall gewesen ist.

Im Sommer 1999 folgte die erste Großfahrt, die uns in die Schwäbische Alb führte. Jene war noch nicht einfach für mich. Das erste mal von zu Hause weg und immer noch Sachen, die ich nicht so gut erledigen konnte. Während meiner zweiten Großfahrt während der Sommerferien 2000 wurde es langsam besser und so konnte ich noch mehr schönes aus dem Bayrischen Wald mitnehmen. Ein Jahr später haben wir uns das erste Mal aus Deutschland heraus getraut. Das Elsass Gebirge in Frankreich war unser Ziel und es zeigte sich, dass die Nähe zu Deutschland gut gewählt war, da es die einzige Fahrt war, die wir vorzeitig abbrechen mussten, was an einem Magen-Darm-Infekt lag. Doch schon in den Sommerferien drauf ging es wieder in’s Ausland, dieses mal auf die Masurische Seenplatte nach Polen. Für mich war es ab dieser Fahrt irgendwie anders. Das kann daran gelegen haben, dass unsere Horte nun ihren festen Kreis gefunden hatten und wir uns alle auch gut verstanden. Im Frühjahr 2003, über Ostern, folgte meine erste Führerfahrt und mit ihr habe ich auch das Trampen kennen gelernt. Mit einem Älteren aus meinem damaligen Stamm haben wir uns auf diese Weise bis Spanien durchgeschlagen und nach der Fahrt auch wieder zurück.

Ungefähr ein 1/2-Jahr später begann meine Erkrankung. Wir kamen mit dem Zug in der Italienischen Stadt L’Aquia an und bei dem Aussteigen schmerzte mein linkes Bein der Hüfte abwärts. Dank eines Schmerzmittel, welches im Krankenhaus verschrieben wurde und dann den Gefährten aus meiner Horte konnte ich die Fahrt beenden und habe noch sehr viele schöne Momente erfahren. Ostern 2004 war ich mit der Führerschaft meines Stammes nochmal auf Fahrt, dieses mal in Griechenland. Doch es zeigte sich, dass es selbst für eine Älteren Fahrt nicht mehr gut war, da ich nach einem Wandertag nicht mehr fit genug war, um mich regelmäßig am Kothenaufbau, der Feuerholzsuche oder dem Kochen beteiligen konnte und viel Zeit für mich brauchte.

Zwischen diesen Fahrten gab es kleinere Wochenendfahrten und Lager, doch die schönste Zeit war eben auf Fahrt und das war nun vorbei. Leider lief es auch im Stamm nicht mehr gut, da es mit neuen Horten aus verschiedenen Gründen nicht wirklich klappte. Die übrig gebliebenen, Älteren entschieden sich aber das Heim zu behalten. So gut es mir möglich war, habe ich mich in der letzten Zeit in dem Stamm um das Heim gekümmert. Bei jedem Wochenende, dass ich in Salzgitter verbracht habe, ging es zu erst zum Heim um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung ist. Ab und an kam auch eine Gruppe, die in das Heim wollten und zweimal habe ich mit DreJu auch den Rasen der Wiese gemäht. Doch leider gab es sonst niemanden, die/der vorbei kam oder sich auch nur gemeldet hatte. Schon komisch, das sich einige Personen zu ihren Geburtstagen dann an das Heim erinnern konnten. Als ich mich auch nicht mehr genügend um’s Heim kümmern konnte und es eben auch keinen Kontakt mehr gab, habe ich damit aufgehört und einen Schlussstrich gezogen.

Diese Entscheidung wurde mir vereinfacht, da ich zu dieser Zeit noch ein wenig fitter war und unter anderem nach Hamburg konnte. Doch auch das ging nicht mehr lange. Eine aller letzte Fahrt konnte ich im Sommer 2008 in das Grenzgebiet nach Tschechien machen. Dank eines Pfadfinders aus unser Horte und einer Pfadfinderin die ich durch den Pfadfinder Treffpunkt und dem HaSiWe kennen lernen durfte, war dieses Wagnis möglich. Für mich war es aber sehr wichtig, das ich bestimmen wollte, wann ich das letzte mal auf Fahrt war. Im Herbst 2008 konnte ich nochmal auf der Trifels sein. Es haben vermutlich mehrere Mitbekommen, wie “gut” [Achtung, Ironie.] es mir ging (selbst bei dem Burgabend).

Obwohl sich in dem Jahr gezeigt hat, dass für mich Fahrten und ohne massive Hilfe auch andere Aktionen nicht mehr möglich sind, hat es fast drei Jahr gedauert, bis ich mich von meinem Affen, meiner Juja, meinem Bären trennen konnte. Doch konnte ich das wirklich? Heute habe ich die Sachen an die neuen Besitzer geschickt und schon sitze ich am Abend an meinem Netbook und tippe diese Zeilen.

Leichtgefallen ist mir das nicht. Doch vielleicht gibt es so einen neuen Kontakt. Denn eine Pfadfinderin bot mir an, dass sie mir eine Karte oder Brief schreiben wird, wenn sie mit dem Bären unterwegs ist. Das hat mich sehr gefreut, denn meine “sozialen Kontakte” sind sehr wenig geworden. Aus Pfadfinderkreisen habe ich noch zwei lose Kontakte, die sich in der Regel auf das schreiben von elektronischen Nachrichten beschränken. Eine ehemalige Klassenkameradin kann ich immer dann treffen, wenn es ihr Dienstplan und meine Erkrankung zulässt. Durch den Austausch mit anderen Rheumatikern gibt es eine Freundin, mit der ich ab und an telefonieren kann und auch treffen kann, wenn wir mal wieder in der gleichen Stadt sein sollten. Daneben gibt es in Braunschweig noch einen Rheuma-Stammtisch, der sich bis lang einmal im Quartal trifft.

In ungefähr 5 Wochen werde ich 25. Eigentlich ist das der Lebensabschnitt, in dem man sich mit anderen trifft, zusammen feiert, etwas unternimmt, einem Hobby nachgeht und so Freundschaften schließt und sich vielleicht auch Partnerschaften finden. Doch das ist leider anders: mein “Hobby” kann ich nicht mehr ausleben; der Versuch ein neues zu erlernen, das Fotografieren, klappt zumindest in Gemeinschaft auch nicht; und “Feiern”, Bekannte, Freunde treffen kann ich nicht. Denn wer möchte sich mit Mitte 20 anhören, bei welchem Arzt man war, welche Gelenke schmerzen, ob das Schmerzmittel noch wirkt und was es im Fernsehen gab? Diese Gespräche möchte wohl niemand haben, der mitten im Leben steht und selbst noch keine Erkrankungen, Einschränkungen erlebt oder im direkten Umfeld hat.

Bin ich sauer, wüten darüber, dass die “Menschen” so sind? Nein, ich denke nicht. Denn die Gesellschaft hat meine Generation so geformt. Man soll leistungsfähig, dynamisch, anpassungsfähig, freundlich, stark sein. Schwäche, etwas nicht können, versagen stellt etwas sehr negatives da. So sind selbst Volkshochschule und Vereine abgeneigt, wenn man ihnen sagt, dass man sich gerne einbringen möchte, doch nicht immer fit sein kann.

Dabei gibt es immer noch eine schöne Erinnerung. Es war auf dem Silvesterlage, nach dem die Diagnose gestellt wurde. Wir waren in einer Hütte, die mitten im Wald lag. Keine Heizung, kein Strom kein fließend Wasser. Wärme gab es im Hauptraum durch einen Kamin. Es sollte eine Saunakothe gebaut werden, was ein wenig meiner Aufgabe war. Sie haben wir auch gebaut und obwohl Schnee lag, wurde sie auch genutzt. Von fast allen, die mit waren. Nur von mir nicht. Denn ich wusste damals schon, dass Temperaturunterschiede für mich nicht gut waren. Diese Situation war aber leider die erste, die mir gezeigt hat, dass mich die Erkrankung doch sehr einschränken wird. Auch am Abend hatte ich damit noch meine Probleme und war alleine draußen, da in der Situation fröhliches Singen und Gitarrenspiel nichts für mich war. Während ich draußen war, ging auch eine aus meinem Stamm hinaus und auf ihrem Rückweg, setzte sie sich einfach neben mich. Sie sagte nichts und legte nur für einen Moment ihren Arm auf meine Schultern. Und genau das tat gut, da ich eben nicht alleine war, dank ihr.

Doch nun habe ich so etwas nicht mehr. Meistens ist es noch viel schlechter, da man sich dafür rechtfertigen muss, wenn man etwas nicht kann oder einfach seine Ruhe braucht. Es gibt viele die meinen, dass man in eine Depression geraten könne und manche, die einem so etwas auch versuchen einzureden. Doch wenn selbst die Fachleute auf diesem Gebiet sagen, dass man realistisch mit der Situation umgeht, dass man selbstständig nach Lösungen sucht um doch noch das zu machen, was geht und das sie einem nicht helfen können, ist es sehr schade, wenn man dann alleine da steht.

Gerade bei Rehaaufenthalten wo über diese Thematik gesprochen wird, sagen viele, dass sie einen guten Freund, Freundin haben und sich jeder Zeit bei ihm/ihr auskotzen können. Doch während meiner Rehamaßnahmen war ich mit Abstand immer der Jüngste und wenn man dann auch bei den Patientenschulungen sagt, dass all dies nicht klappt, da es leider keinen so gefestigten Freundeskreis gibt, wissen auch die Schulungsleiter (Sozialarbeiter, Ärzte, Mitarbeiter der Rheumaliga) keinen Rat oder Tipp und machen dann schnell im Thema weiter.

Bei diesen Patientenschulungen gibt es immer das Beispiel, dass ein Kegelclub wandern geht, was die Erkrankte Person dieses Clubs nicht mitmachen kann. Nun wird da geraten, dass man sich zu dem Ort, wo sie Pause machen, hinfahren lassen sollte, um wenigstens dann noch bei der Pause dabei sein zu können. Leider geht das in der bündisch geprägten Pfadfinderei nicht wirklich und bei meinen Versuchen bei neuen Vereinen Fuß zu fassen, ging es nicht einmal soweit.

War man nicht schon vor der Erkrankung in einem Verein, Organisation, “Kreis von Menschen” bekannt, so gibt es mehr Skepsis und Ablehnung als den Versuch von Toleranz und Akzeptanz. In dem kleinen 300 Seelen Ort in dem ich zur Zeit lebe, gibt es die Freiwillige Feuerwehr. Dort könnte ich vielleicht aktiv werden. Könnte Pressearbeit machen oder das Protokoll schreiben. Das eigentliche Ziel einer Freiwilligen Feuerwehr könnte ich aber nicht nachvollziehen. Selbst die Rentner-Gruppe ist soweit aktiv, dass sie sich um die Geländepflege kümmern und um handwerkliche Sachen. Auch das Auf- und Abbauen von Zelten und/oder Verkaufsbuden bei dem Osterfeuer oder anderen Festen ist in ihrer Hand. Da kann ich auch nicht helfen, kann auch keine Getränke im Bierwagen verkaufen oder im Grillstand stehen. Dies ist ein Beispiel dafür, dass es sehr schwierig ist, noch soziale Kontakte zu haben, wenn man durch die Erkrankung alte Bindungen verloren hat.

Somit verbringe ich die meisten Tage damit, alleine zu Hause vor dem Fernseher zu liegen, ein Buch zu lesen oder im Internet zu sein. Einmal im Quartal unterbrochen von einem Arzttermin und dem Rheuma-Stammtisch. Ab und an ein Treffen mit M. und einem Telefonat mit Ch. Doch wirklich viel ist das nicht, vor allem da die Personen bei dem Stammtisch meine Eltern sein könnten, vom Alter her.

Denke das zeigt, wieso ich mich über das Angebot der Postkarten oder Briefe sehr gefreut habe.

Für was hätte ich meinen Schweizer Affen, den Fahrtenbären und die Juja noch aufheben sollen, wenn selbst die einfachsten Dinge, die andere nicht mal bewusst wahrnehmen, eine Schwierigkeit, Einschränkung und/oder Belastung darstellen?

Mir ist bewusst, wie sehr die Erkrankung meinen Körper in der Hand hat und das es immer schlechter wird. Denn noch ist es komisch die Sachen nun nicht mehr zu haben. Sogleich ich weiß, dass ich “die Wanderschuhe schnüren, den Affen schultern und los ziehen” nicht mehr kann.

Nun neigt sich der Tag dem Ende entgegen und mein Kopf ist noch immer voller Gedanken, Fragen und Erinnerungen an die Momente, die so schön waren. Ändern wird sich auch durch diese Zeilen nichts. Vielleicht ist es aber besser, als nur die Gedanken für sich selbst zu haben.

Gute Nacht und bis Morgen, auch wenn diesen Gruß wohl niemand weiter liest.

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