Hallo Welt,
im Moment bin ich bei meiner Gastgeberin in Bochum und sie hat in ihrem Keller noch zwei Schallplattenspieler, die ich testen sollte. Das habe ich gestern bereits getan und erfreulicher weise festgestellt, dass sie funktionieren.
Die Schallplattenspieler haben die Bezeichnung:
- NORDMENDE HiFi RP 950 Model NO. 981.181 H
- HITACHI DIRECT DRIVE TURNTABLE model HT-354
Die Schallplattenspieler stammen von einem Menschen, der eine “rollende Disco” hatte und sie somit zum “Auflegen” genutzt hat. Vielleicht stammt daher auch ein Kabel, welches so ausschaut, als ob es selbst angebracht wurde. Denn es ist bei den Chinch-Steckern für die Übertragung zum Beispiel zu einem Verstärker mit dran. Im Moment suche ich noch nach der Funktion von dem zusätzlichen Kabel:
- “es ist für die Erdung und soll die statische Energie ableiten”
Vielleicht weiß ja noch jemand von euch, wo man das Kabel anschließen kann/soll und ob dies unbedingt notwendig ist?
Nun aber erstmal die Fotos von den beiden Schallplattenspieler:
(So wie es aussieht, darf ich mir einen der beiden Schallplattenspielern aussuchen, was mich sehr freut!)




































































Du hast bei den asymetrischen Kabeln (wie z.B. Chinch) in Verbindung mit Magnetsystemen (Tonabnehmer des Plattenspielers) gerne mal das Problem, dass Brumm- und Knackgeräusche auftreten. Verstärker aus dieser Zeit hatten mitunter einen Schraubkontakt, an dem Du dieses Kabel befestigen konntest. Damit wurde die Abschirmung der (Chinch)Kabel mit dem Gehäuse des Verstärkers verbunden, das Du dann wiederum über die Steckdose, eine Heizung oder sonstwas erden konntest (Erdklemme der Steckdose). Hat nicht immer geholfen, mitunter aber schon.
Und nein, Du brauchst dieses Kabel in der Regel nicht.
Liebe Grüße,
eto
Lieber eto,
vielen Dank für Deine Antwort!
Denke zu Hause werde ich es entweder an das Metallgehäuse von dem Verstärker meines Vaters anschließen können und wenn ich den Schallplattenspieler mit meiner Kompakt-Stereo-Anlage verbinde, dann eben am Heizkörper.
Gut zu wissen ist aber schonmal, dass an den Geräten nichts passieren kann, bis eben auf Stöhrgeräusche. Für die Technik bin ich leider ein wenig zu jung…
Bei zwei großen Elektrogeschäften habe ich mich heute gewundert, wieso ich von den Chinch-Steckern zwar “Mänchen – Weibchen” und “Mänchen – Mänchen” kaufen kann, aber kein Kabel/Leitung mit “Weibchen – Weibchen”. Im zweiten Geschäft gab es wenigstens einen Adapter “Weibachen – Weibchen”, jedoch ohne Kabel/Leitung dazwischen. Die Tage im Netz mal schauen, ob die beiden Märkte das einfach nicht hatten oder ob es das nicht gibt.
Lieben Gruß und vielen Dank
Muckel
Hey Muckel,
Weibchen-Weibchen-Kabel habe ich gesamten Stereo-HiFi-PA-… Bereich noch nie in den Fingern gehabt (wenn ich so überlege nicht mal als Eigenbau). Da wirst Du entweder auf Adapter ausweichen oder selbst löten müssen, was bei Chinch ja auch kein großes Problem ist.
In der PA-Technik arbeitet man entweder mit Männchen->Weibchen (bei XLR, Großtuchel und so in Richtung des Signals) oder mit Männchen-Männchen, wobei dann geräteseitig Weibchen verbaut werden (wie das ja im HiFi-Bereich auch üblich ist).
Liebe Grüße,
eto.
Guten Morgen lieber eto,
bis jetzt hatte ich das auch noch nicht benötigt. Doch mit den beiden Schallplattenspieler hat sich das geändert, da deren Kabel Männchen ist. Daheim an meine Stereo Anlage könnte ich es so anschließen, doch mit dem Adapter (Chinch zu Klinke) klappt es nicht, da jener eben auch Männchen ist.
Da wir am Montag eh Einkaufen waren, habe ich bei den beiden großen Elektromärkten (mit dem M. und dem S.) geschaut, wie ich das Problem lösen kann. Gefunden habe ich einen Adapter für circa 5,- oder ich hätte mir einen neuen Chinch zu Klinke Adapter kaufen können, der dann auf der Chinch-Seite Weibchen gewesen wäre.
Auf Grund des Preises habe ich mich dann für den Adapter entschieden, der auf beiden Seiten Weibchen hat. Mich hat es gewundert, dass es die anderen Sachen mit Kabel dazwischen gibt, nur diesen Adapter nicht. Es ist jetzt auch nicht wichtig für mich, sondern einfach nur eine Merkwürdigkeit.
Für meine Zwecke reicht das aus. Geht ja nur darum, die alten Schallplatten meiner Eltern Abspielen zu können. Muss mich nur noch entscheiden, welchen von beiden Schallplattenspielern ich nehme.
Lieben Gruß und vielen Dank
Tobias
Hey Muckel,
ich glaube der Hitachi bietet mehr Geschwindigkeiten als der Nordmende – oder irre ich mich da? Bei ansonsten gleicher Ausstattung wäre das ein klarer Punkt für den Hitachi. Und ohne jetzt den Finger drauflegen zu können würde ich vermuten, dass der auch gegenüber dem Nordmende die besseren Gleichlaufeigenschaften hat? Gibt’s zu einem der Geräte eine Ersatznadel? Wäre auch so ein Punkt, auf den ich schauen würde…
Liebe Grüße,
eto.
Guten Abend lieber eto,
habe mir den Nordmende schicken lassen. Die Entscheidung ist auf dieses Gerät gefallen, da er einen Hebel hat, mit dem sich die Nadel (?) auf die Schaltplatte senkt und das daher für mich einfacher ist.
Im Gegensatz bei dem Anschluss an einen Verstärker musste ich nun feststellen, dass die Lautstärker um einiges leiser ist, wenn ich ihn an meine Kompakt-Stereoanlage anschließe. Und das obwohl sie bei AUX einen Chinch Eingang hat.
Hätte noch den Verstärker von meinem Vater, doch dann noch ein zweites Paar Lautsprechen wollte ich eigentlich nicht aufstellen. Mal schauen, ob ich eben ein Radio-Deck für den Verstärker finde und dann die drei Sachen (Radio-Deck, Verstärker, Plattenspieler) nutze oder ich eine andere Lösung finde.
Vielen Dank für Deine Hilfe!
Lieben Gruß Muckel
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