in einer Woche steht nun die schriftliche Abschlussprüfung meiner Ausbildung zum IT-Systemelektroniker an. Geübt habe ich dafür recht viel, da wir in der glücklichen Situation sind, alte Prüfungen bekommen zu haben und jene somit immer wieder üben konnten.
Mit den Ergebnissen des Üben bin ich leider nicht zu frieden. Denn eine “Prüfung” bei der ich alles richtig hatte, habe ich noch nicht geschafft. Im Grunde weiß ich alles und kann das auch, doch leider kann ich nicht immer alles abrufen. Es ist so, als ob ich das bekannte “Brett vor dem Kopf” habe. Wirklich verwunderlich ist das nicht, denn dank der zahlreichen Medikamenten und vor allem durch das starke Schmerzmittel ist die Konzentration, die Auffassungsgabe usw. schon sehr herab gesetzt. Dies können meine Ärzte nicht ändern und ich leider auch nicht.
Somit muss ich am Mittwoch das beste daraus machen und hoffen, dass ich wenigstens 50% bekomme, um so meine Ausbildung zu bestehen – mehr möchte ich ja nicht einmal mehr… Nur den Facharbeiterbrief, damit die Jahre in der Einrichtung nicht umsonst waren. Denn sollte es nicht klappen, hätte ich theoretisch die Möglichkeit zu verlängern, doch da spielt mein Körper nicht mehr mit.
Aktuell bin ich bei meinen Eltern in Salzgitter und habe somit ein wenig Ruhe vor der Prüfung, so dass ich am Mittwoch zumindest ausgeruhter bin, wie wenn ich im Berufsbildungswerk geblieben werde. Morgen ein wenig Geburtstag feiern von meiner Mutter und am Samstag den 80ten meines Opas. Somit habe ich neben der Ruhe auch noch ein wenig Ablenkung, die den Kopf vielleicht frei(er) macht.
Werde nach der schriftlichen Abschlussprüfung berichten, wie »es« lief.













