Muckels Tagebuch

aus dem Leben geschrieben

 

Artikel zum Schlagwort BBW

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Verfasst von Muckel.

mehr Urlaub als gedacht

heute kam der Fachgruppenleiter zu uns und hat uns berichtet, dass die jenigen, die im Sommer die Ausbildung beenden, noch 11 Verfügungstage haben, die wir außerhalb von Prüfungszeiten und Berufsschule nehmen müssen. Es ist wirklich schön, wenn es einem eh schon nicht gut geht und man dann gesagt bekommt, dass man sich noch mehr freinehmen kann, als man dachte.

Die nächsten freihen Tage hätte ich über Ostern gehabt. Vom 01.04.2010 bis zum 06.04.2010. Diese Zeit werde ich nun durch diese “neuen” Verfügungstage verlängern. Somit werde ich ab dem 31.03.2010 (ab dem Feierabend) bis einschließlich 16.04.2010 freinehmen. Zurück nach Hannover werde ich somit am Sonntag, d. 18.04.2010 fahren.

Denn an dem Montag muss ich dann zum Blut abnehmen und in der Woche darauf habe ich Arzttermine. Zudem sind wir dann Zeitlich kurz vor der schriftlichen Abschlussprüfung und müssen uns ja auch darauf noch vorbereiten. Aus diesen Gründen ist es nur sinnvoll, dass ich diese “Urlaubstage” direkt nach Ostern nehme.

Dies ist vielleicht auch ganz gut, da ich so Ruhe nach meinem Abschlussprojekt habe und mein Körper sich dann hoffentlich regenerieren kann. Damit dies klappt, muss es nun nur noch funktionieren, dass ich einen Arzttermin verlegen kann, doch da bin ich sehr optimistisch.

Daten: Verfasst von Muckel, am 4. Mai 2010, um 11:01 Uhr.
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Verfasst von Muckel.

ständiges erklären und rechtfertigen…

schon der gestrige Tag war nicht meiner… Vor einigen Tagen haben wir Bewerbungsunterlagen schreiben müssen, die dann die Ausbildungsbegleiterin haben wollte. Gestern rief sie an und wir sollten jene dann mit ihr besprechen. An meinen Unterlagen hatte sie nicht wirklich was auszusetzten, mit Ausnahme das man die Eltern wohl heute nicht mehr aufführt und das man nun mit dem neusten beginnt und mit dem ältesten endet. Doch das war nicht das Problem.

Am Ende des “besprechens” erzählte sie mir dann noch, dass die Dame die für die Integration zuständig ist mit uns zu einem Betrieb fahren möchte um dort ein Bewerbungsgespräch zu führen. Und wieder einmal musste ich mich erklären und rechtfertigen, wieso das für mich nicht in Frage kommt und wie meine derzeitige Situation aussieht. Doch das hatte ich schon getan, sowohl unserer »Ausbildungsbegleiterin« gegenüber, als auch der »Integrationsbeauftragten«. Aber nein, sie müssen sich ja nicht merken, wie es ihren “Kunden” geht und wie Situation ist…

…Es ist für einen ja auch so gut, wenn man sich täglich daran errinnern muss, dass man in einigen Wochen vom Staat leben muss und somit ein leben am Rand unserer Gesellschaft bevorsteht. Auch ist die Errinnerung daran, dass es einem körperlich immer schlechter geht und man auf kurz oder lang auf Pflege und einen Rollstuhl angewiesen ist sehr aufbauend.

Bewusst musste ich mich sowohl mit meiner »zukünftigen Situation« als auch mit »meinen Einschränkungen« auseinandersetzten, damit ich bei den Terminen die anstehen nichts vergesse und damit ich dort sachlich beschreiben kann, wie meine Situation ist. Das alles ist nicht gerade aufbauend und veranlasst einen nicht zu freuden sprünge und leider ist es seit dem so, dass mich diese mieße Thematik nicht los lässt.

Dafür das eben Termine anstehen (SoVD, VdK, Rententräger) kann niemand etwas, doch die Einrichtung in der ich mich befinde könnte es doch endlich mal begreifen, wie mein körperlicher Status ist oder ist das zuviel verlangt? Nicht genug dass die “Büro Damen” das nicht mehr auf den Schirm hatten, auch der ärztliche Dienst wollte es heute nochmal hören. Und jedes mal wieder muss ich mich rechtfertigen und begründen, denn bei mir ist es keine psychische Ursache die dazu führt, dass ich zurzeit neben der Ausbildung nichts mehr machen kann. Und gerade für jene ist es nicht förderlich, wenn man wie im Moment wohl täglich seinen Zustand erklären, rechtfertigen und begründen darf. Ist es nicht ein deutliches Zeichen, dass ich morgens zur Ausbildung gehe, versuche die acht Stunden durch zu ziehen, danach dusche und ins Bett falle?

Andere schaffen es ja nicht mal pünktlich auf der Arbeit zu sein, da das abendliche Feiern ihnen wichtiger ist und selbst wenn jene da sind, ist ihnen das zocken am PC wichtiger als etwas für die Abschluss- oder Zwischenprüfung zutun. Gut, so lange sie dabei ruhig sind und mich in Ruhe lassen, soll es mir egal sein, aber heute meinten sie, dass es notwendig sei sich durch den gesamten Raum zu unterhalten. Für mich, der eh schon probleme mit der Konzentration hat, ist das alles andere als gut.

Frust? Vielleicht. Unverständnis für manches Verhalten hier? Auf jedenfall. Unzufrieden mit den Umständen? Ja!

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Verfasst von Muckel.

mal wieder Feueralarm im Berufsbildungswerk

in der Nacht zu heute gab es mal wieder einen Feueralarm in dem Berufsbildungswerk, in dem ich untergebracht bin. Doch im gegensatz zu den anderen malen hat es diesesmal tatsächlich gebrannt. In einem Zimmer in der Etage unter mir hat sich aus bislang unbekannten Gründen ein Feuer entzündet.

Schon gegen 21:30 habe ich ein Feuerwehrfahrzeug auf der Straße vor dem Internat langfahren sehn – dies ist aber nichts besonderes, da die Straße von sehr vielen Rettungsfahrzeugen genutzt wird, die eben in einen anderen Stadtteil fahren müssen. Ungefähr zehn oder fünfzehn Minuten später kam dann die Durchsage des Pförtners, dass die Etagen zu räumen seien. Den Pförtner habe ich zum erstenmal gesehen und er hat leider nur die Durchsage gemacht, nicht aber den normalen Hausalarm ausgelöst, bei dem dann ein Alarmton ertönt und eine automatisierte Durchsage zum verlassen des Gebäudes auffordert.

Nach dem verlassen des Gebäudes stand man mal wieder vor dem Haupteingang des Berufsbildungswerkes. Es war dort niemand vom »Haus« oder von den Einsatzkräften, die dafür gesorgt haben, dass man sich zum Beispiel am Rand aufhält und nicht den Feuerwehrleuten im Weg steht. Auch gab es wiedermal keine offizielle Ansage, wann der Alarm aufgehoben ist und man das Internat wieder betrehten darf. Wir haben es betrehten, als die Feuerwehr die letzten Materialien eingeräumt haben und man daran sehen konnte, dass es wohl vorbei ist. Doch offiziell wussten wir das leider nicht. Ein Betreuer kam dann während der Evakuierung zum Internat, da wohl seine Nachtschicht begann oder weil er Rufbereitschaft hatte – auf jedenfall hat er meiner Meinung nach auch falsch gehandelt. Denn er hätte auf dem großen Parkplatz parken können – aber dies wollte er wohl nicht und ist dann zu dem kleinen Parkplatz vor dem Hauptgebäude gefahren und war damit zwischen den Einsatzfahrzeugen – dies finde ich sehr Fahrlässig, da er die Situation ja garnicht einschätzen konnte und nicht wusste, ob der Einsatz schon fertig war oder nicht. Aber so ist das hier mal wieder und es bestätigt leider wiedermal, dass dieses »Haus« unfähig ist.

In Hannover gibt es neben der Berufsfeuerwehr auch zahlreiche Freiwillige Feuerwehren. Zwar habe ich mich heute auf den Internetseiten der jeweiligen Wehren umgeschaut, doch Informationen zu dem Einsatz in der Nacht zu heute konnte ich leider nicht finden. Doch vielleicht kommen ja noch Berichte oder ähnliches, weshalb ich hier einmal die betreffenden Webseiten verlinken möchte:

Daten: Verfasst von Muckel, am 4. Mai 2010, um 8:21 Uhr.
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Verfasst von Muckel.

mein Abschlussprojekt in Worten

Wie bereits erwähnt, habe ich in der letzten Arbeitswoche mein Abschlussprojekt geplant und den Antrag für die Industrie- und Handelskammer Hannover (IHK Hannover) ausgefüllt, so dass jener nach unserer Weihnachtspflichtheimfahrt (=Urlaub/Ferien) an die IHK-Hannover geschickt werden kann, die dem Antrag dann hoffentlich zustimmen – doch da mein Ausbilder in den letzten Jahren keine ablehnung erhalten hat, bin ich sehr optimistisch. Den Antrag als solchen möchte ich hier nicht veröffentlichen, da ich nicht ohne Genehmigung das Formular der IHK-Hannover verwenden möchte. Wer aber wissen möchte, wie so ein Antrag ausschaut, kann auf der Internetseite der IHK-Hannover schauen, die dort einmal ein PDF-Dokument und eine MS-Word-Dokument hinterlegt haben.

Doch auch wenn man einen Antrag hat, den man “nur” ausfüllen brauch, so muss man sein Projekt noch in Worte fassen. Da ich jenes selbstständig gemacht habe, kann ich euch auch daran teilhaben lassen. Doch zuvor ein paar Worte zum Hintergrund dieses Projektes. Die Grundzüge von meinem Abschlussprojekt gab es schon einmal. Doch der Kollege konnte das Projekt damals nicht positiv abschließen, da der neue Industie-PC einen defekt hatte und als Garantiefall zurück geschickt werden musste. Er hatte dann zwar einen anderen PC eingesetzt, doch es gab ein weiteres Problem – die Steckerbelegung der vorhandenen seriellen Datenleitung war nicht bekannt und auch die Belegung der Stecker war nicht bekannt, was zur Folge hatte, das er das Projekt in den 35 Stunden nicht abschließen konnte. Einen Nachteil hatte es für ihn nicht, da er alle Schritte ordnungsgemäß dokumentierte. Daher hat mein Projekt ein anderen Schwerpunkt: denn ich soll auf jedenfall die kommunikation zwischen den Maschienen sicherstellen und kann/muss daher zum Beispiel die vorhandene Belegung der Stecker und der Datenleitung durchmessen.

Positiv ist für mich, dass der Industrie-PC vorhanden ist und daher kein Fehler wie bei dem “alten” Projekt zuerwarten sind. Auch ist das neue Patchkabel bereits verlegt, so dass weniger handwerkliche Arbeit auf mich zukommen dürfte. Es bleibt lediglich das Löten der Stecker, das anbringen des “Seriellen-Ethernet-LAN-Umsetzer” mit seinem Schutzgehäuse und das abbauen der Umschaltboxen übrig. Doch obwohl dies recht wenig ist, im vergleich zu anderen Abschlussprojekten, habe ich bedenken, wie dies auf meinen Körper wirken wird – doch meine Gedanken dazu habe ich an anderer Stelle bereits beschrieben.

Aber nun erstmal von Anfang an. Meine Ausbildung mache ich in einem Berufsbildungswerk. Neben unserer Elektroausbildung gibt es in der Einrichtung noch weitere Ausbildungsbereiche. So gibt es unter anderem die kaufmännische Ausbildung, den Hauswirtschaftsbereich, die Beiköche, die technischen Zeichner und den Metallbereich. In dem Metallbereich gibt es verschiedene Geräte zur Metallbearbeitung, so auch 6 CNC-/DNC-Maschinen, mit denen unter anderem Fräßarbeiten durchgeführt werden können.

Diese Geräte sind aktuell über drei handbetriebene Umschaltboxen mit zwei Computern über eine serielle Datenleitung verbunden. Auch gibt es in diesem “Verbund” noch einen Lochstreifenleser- / -stanzer. Die vorhandenen PCs sind recht alt und sollen durch ein neues Gerät ersetzt werden. Der neue PC hat ein besonderes Industrie-Motherboard und die Möglichkeit am Motherboard eine CF-Speicherkarte in betrieb zu nehmen, die wiederum zur Datensicherung genutzt werden soll. Bei der Einrichtung dieses neuen PCs muss man darauf achten, dass eine Softwarelösung zur ansteuerung der CNC- / DNC-Maschinen eine ISA-Steckkarte benötigt. Da diese Software für Windows 98 ausgelegt ist, muss eventuell eine Virtuele Maschine eingerichtet werden und da übrige Betriebssystem muss evtl. durch Skript-Dateien angepasst werden. Die alten Umschaltboxen sind abzubauen und durch den neuen Seriellen-Ethernet-LAN-Umsetzer zu ersetzten. Der Umsetzter soll die Signale der CNC- / DNC-Maschinen entgegen nehmen und durch das vorhandene Patchkabel an den neuen PC übergeben. Dabei ist auf die vorhandene Belegung der Stecker zu achten, da die sechs CNC- / DNC-Maschinen einen 25poligen Stecker haben und auf der PC-Seite ein 9poliger Stecker (COM-Schnittstelle) benötigt wird. Um dies richtig umzusetzten muss vorraussichtlich die vorhandene serielle Datenleitung durchgemessen werden.

Wie die vorhandene Installation ausschaut und wie es hinterher sein soll, kann man den folgenden beiden Bildern entnehmen:

IST Situation der Verdrahtung

SOLL Situation der Verdrahtung

Das Projekt muss ich mit der notwendigen Dokumentation in 35 Stunden druchführen. Der geplante Zeitplan schaut bis lang so aus:

Beschreibung Geplant Benötigt
(Zeitangaben in Stunden)
Kundengespräch und Besichtigung der Werkstatt 1,00 0,00
Netzwerk- und Installationsplan erstellen 1,00 0,00
Materialbeschaffung 1,00 0,00
Installations- und Aufbauarbeiten 19,00 0,00
Qualitäts- und Funktionskontrolle 1,00 0,00
Projektübergabe und Einweisung 1,00 0,00
Dokumentation 11,00 0,00
Gesamtzeit 35,00 35,00

Bis zu dem Projekt muss ich mich nun also mit der seriellen Schnittstelle auseinander setzten und mir die Theorie zu dieser Thematik bei bringen. Auch wie man über diese Schnittstelle einen einfach Text wie zum Beispiel “Hallo Welt” versenden kann – denn bevor die Maschinen daran gehen, muss ich ja testen, ob die Datenleitung an sich in Ordnung ist. Dies werde ich wohl unter zur Hilfe nahme eines zweiten PCs oder eines Laptops machen, um dann zum Beispiel zwischen beiden Geräten (PC und Laptop) eine Nachricht zu verschicken.

Werde hier natürlich weiterhin berichten, wie das alles so klappt und funktioniert. Für Tipps bin ich natürlich auch immer zu haben ;)

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Verfasst von Muckel.

überlegungen zum Abschlussprojekt

nun habe ich das Ende meiner Ausbildung fast erreicht und das trotz aller Schwierigkeiten die meine Erkrankung mit sich bringt – eigentlich sollte dies doch ein Grund zum Feiern sein, oder nicht? Leider nicht ganz, denn der stressige und schwierige Teil kommt jetzt noch. Unsere Abschlussprüfung besteht aus zwei Bereichen, die wiederum untergliedert sind:

  • Abschlussprojekt
    • Durchführung des Projektes mit erstellung der Dokumentation.
    • Präsentation des Projektes vor dem IHK-Prüfungsausschuss und beantwortung der gestellten Fragen.
  • schriftliche Abschlussprüfung
    • 90 Minuten – Ganzheitliche Aufgabe I – Kernqualifikation
    • 90 Minuten – Ganzheitliche Aufgabe II – Fachqualifikationen
    • 60 Minuten – Wirtschafts- und Sozialkunden

Ein Abschlussprojekt für mich haben wir gefunden. Und zwar gibt es in dem Berufsbildungswerk ja noch andere Ausbildungszweige, wie zum Beispiel den Metallbereich. Bei den Metallern gibt es zurzeit sechs CNC-/DNC-Fräsen, die zwar schon mit zwei Computern verbunden sind, doch das ganze ist nicht vernüftig gemacht. Denn es gibt drei 2 auf 1 Umschaltboxen, die dann über eine Serielledatenleitung zu den PCs führt. Nun soll diese Verdrahtung erneuert werden. Anstelle der drei Umschaltboxen wird es ein neues Gerät geben, an dem alle CNC-/DNC-Fräsen angeschlossen werden können und jenes ist an einen PC mit einer Patchleitung angeschlossen. Die zwei alten Computer sollen durch einen neuen ersetzt werden. Hierbei besteht die besonderheit, dass der neue PC einen Industrie-Mainboard haben wird und man muss eine ISA-Steckkarte virtuell einrichten, da sie von einer bestimmten Software vorrausgesetzt wird, da jene wiederum eine spezielle Tastatur benötigt.

Ein ehemaliger Kollege hat sich dieser Thematik schoneinmal angenommen, konnte sein Projekt aber nicht abschließen, da es keine Unterlagen der Steckerbelegung der CNC-/DNC-Fräsen und der vorhandenen Seriellendatenleitung mehr gab und zu dem hatte der neue PC einen defekt und musste als Garantiefall zurück geschickt werden. Der Kollege hat damals dann einen anderen, schwächeren Computer eingesetzt und ein Work-Around gebastelt, doch nun soll dieses endlich mal vernüftig gemacht werden.

Für mich bedeutet es, dass ich in der “Abschluss-Projekt-Woche” fit sein muss. Es sind 35 Arbeitsstunden in denen ich das Projekt durchführen muss und die Dokumentation erstellt werden muss. Zwar haben wir meine Projektzeit so gelegt, dass ein Wochenende in die Arbeitswoche fällt, so das ich an den zwei Tagen zur Ruhe kommen kann, doch trotzdem weiß ich nicht, wie ich diesen Punkt sicherstellen soll bzw. kann. Denn wenn es nach meinen Ärzten geht, müsste ich die Ausbildung abbrechen, damit mein Körper seine nötige Ruhe bekommt und dadurch die Schmerzen zurück gehen.

Diesen Schritt werde ich aber nicht gehen. Es ist zwar schwer, da es mein übriges Leben nicht mehr gibt und meine Tage nur noch aus Arbeit und schlafen bestehen, doch ich möchte nicht aufgeben – schon garnicht so kurz vor dem Ende der Ausbildung. Denn ich habe hier gekämpft – nicht nur für die Ausbildung, auch für mein Einzelzimmer und gegen einige Missstände – und da möchte ich dem »Haus« nicht den Triumph überlassen, dass ich es doch nicht gepackt habe. Bei einigen Menschen die wie ich mit Rheuma und Gelenksproblemen kämpfen hilft es, wenn sie einen Cortisonstoß, zum Beispiel als Infusion erhalten. Bei meinem letzten Cortisonstoß hat sich leider keine positive Veränderung gezeigt. Wie kann ich also meinen Körper dazu bringen, dass er in der Prüfungsphase fit ist und vorallem auch die Woche in der das Projekt abläuft durchhält? Für Tipps wäre ich sehr dankbar, da selbst meine behandelnden Ärzte (Rheumatologe, Schmerztherapeutin, Hausarzt) keine Idee mehr haben. Auch in den Communitys Rheuma-Treffpunkt.de und Rheuma-Online.de habe ich nach gefragt, wie sich andere versuchen fit zu halten. Doch neue Tipps & Tricks habe ich leider nicht finden können.

Also bleibt mir wohl nur übrig, dass ich durchhalten muss. Doch jeder der sich mit meiner Grunderkrankung auskennt weiß, dass dies für die Erkrankung und vor allem für die Schmerzentwicklung alles andere als gut ist. Auch ist bekannt, dass durch Stress ein Rheumaschub ausgelöst werden kann. Jenen muss ich wohl in kauf nehmen, wenn ich die Prüfung schaffen möchte. Es ist zwar nicht gerade gut und es wird auch nicht anerkannt, dass man mehr Leistung als andere für das gleiche Ergebnis bringen muss, doch mir bleibt eben nichts anderes übrig…

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