Muckels Tagebuch

aus dem Leben geschrieben

 

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Verfasst von Muckel.

Fernauslöser für meine Canon EOS 400D

Schon Anfang des Jahres habe ich mich mit dem selbstbau eines Fernauslösers für meine Canon EOS 400D beschäftigt. Denn schon als ich die Kamera zu Weihnachten bekommen habe, stand in einem der Bücher zu der Kamera, dass man sich so einen Fernauslöser recht einfach selber bauen kann. Im Internet sind ebenfalls einige Anleitungen dazu zufinden, die im übrigend auch Aussagen, dass der Fernauslöser für verschiedene Modelle der Canon EOS Serie geeignet ist.

Nun sind fast fünf Monate vergangen, seit dem ich mich damit beschäftigt habe, doch am vergangenen Wochenende war es mir endlich möglich, diesen Fernauslöser selbst zu bauen. Gebaut habe ich eine kleine “Schaltung” auf einer Platine, die in einem Gehäuse ihren Platz gefunden hat. An der Seite des Gehäuses habe ich die beiden Taster und den Umschalter befestigt und es führt die Leitung aus dem Gehäuse raus. Durch das Gehäuse kann man meinen Fernauslöser gut in die Hand nehmen, wie ihr den Bildern am Ende des Artikels entnehem könnt.

Ausgehend von den gefundenen Anleitungen:

habe ich mir selbst eine “Schaltung” überlegt. Denn mir war es wichtig, dass ich jene nicht direkt an die Stecker befestige, sondern den Weg über eine Platine gehe. Vorteil ist, dass man die Platine in das Gehäuse einkleben kann. Durch Lötösen auf der Platine habe ich es ermöglicht, dass man die anderen Komponenten (Taster, Umschalter, Leitung) befestigen kann und sie an beliebiger Stelle im Gehäuse einbauen kann. Entstanden ist die folgende “Schaltung”, bei der ich u.a. auch darauf geachtet habe, dass sich keine “Verbindungen” überschneiden, damit man so keine Gefahr von “Kurzschlüssen” oder ähnlichem eingeht. Leider habe ich in den Programmen nicht immer die richtigen / Norm gerechten Symbole gefunden, doch ich denke es wird trotzdem klar, was gemeint ist:

Erklärung zu dem Aufbau

Der Fernauslöser besteht aus dem Kabel mit dem Klinkenstecker, mit dem die Verbindung zu der Kamera hergestellt wird. Um die Funktionen zu nutzen gibt es zwei Taster und einen Kippschalter. Die Funktionen / Bedeutungen sind wie folgt:

  • Der rote Taster dient dazu die Aufnahme auszulösen.
  • Mit dem grünen Taster kann man Focussieren, was dem ½ durchdrücken an der Kamera entspricht.
  • Der Kippschalter dient dazu um Langzeitbelichtungen vornehmen zu können.
  • Auf der obigen Skizze und auf dem “Schaltplan” ist dann noch eine Verbindung in der Farbe braun zu sehen. Jene ist die Masse und dient vereinfacht ausgedrückt dazu, den Kreislauf wieder zu schließen.

Den ersten Fernauslöser habe ich in ein vorgefertigtes Gehäuse gebaut, welches mein Ausbilder noch übrig hatte. Für den zweiten Fernauslöser habe ich ein kleines Gehäuse besorgt, wie auch die Taster. Die Farben auf den Grafiken entsprechen jener die im Kabel sind bzw. die Taster haben, so kann man meiner Meinung nach einen besseren Überblick behalten.

Die “Schaltung” habe ich auf einer Platine aufgebaut und an den Punkten wo die Taster, der Kippschalter und die Leitung sein soll habe ich Lötösen eingesetzt. So war es mir möglich, dass ich die Komponenten an beliebiger Stelle im Gehäuse anbringen kann und die Platine/Schaltung davon unberüht bleibt. Zudem habe ich bei der Schaltung darauf geachtet, dass es keine Verbindungen gibt, die übereinander führen. Jene Stellen könnte man zwar Isolieren, damit es keinen “Kurzschluss” gibt, doch bei meiner Variante gibt es diese Gefahr erst garnicht.

Nachdem sich gezeigt hatte, dass der Fernauslöser funktioniert, habe ich die Platine mit einer Eisklebepistole in das Gehäuse eingeklebt, damit es sich unter keinen Umständen bewegt und evtl. Schaden nehmen könnte. Denn mir ist es wichtig, dass der Fernauslöser möglichst robust und langlebig ist – immerhin hat man ihn ja häufig dabei und möchte ihn gerne nutzen und da wäre es schlecht, wenn er Unterwegs kaputt gehen würde.

Preise der Materialien

Für den Fernauslöser habe ich folgendes benötigt:

2 x Taster
1 x Kippschalter
1 x Klinke (Stecker)
1 x Kabel (passend zur Klinke)
1 x Gehäuse

Die Materialien sind zum Beispiel bei Conrad zu finden. Allerdings sind die Preise dort nicht so günstig. Je nach dem für welche Taster und welchen Schalter man sich entscheidet zahlt man pro Stück im Durchschnitt bei den günstigeren 1,30€ was zusammen schonmal 3,90€ macht. Hinzu kommt dann noch die Klinke für circa 1,00€, ein Gehäuse für circa 5,00€ und die Leitung, die je nach Länge unterschiedlich viel kostet. Alles zusammen kommt man also auf ungefähr 10,00€, da normalerweise ja auch noch die Platine hinzukommt und die Verbrauchsmaterialien wie Lötzin, Schrumpfschlauch, Lötösen und der “Verbindungsdraht”.

Bilder

Die folgenden Bilder zeigen den Fernauslöser den ich gebaut habe und die Einzelteile aus denen er besteht.

(Die letzten Bilder werden noch hinzugefügt.)

Wer möchte kann sich die folgende PDF-Datei anschauen und sie auch ausdrucken, um so die Informationen für einen evtl. Nachbau auch ausdrucken zu können: Fernausloeser-Visio.pdf.

ein Fazit?

Auch wenn es etwas gedauert hat, bis ich endlich “loslegen” konnte, so bin ich doch froh, dass ich mich sehr einfachen Mitteln mir ein Zusatzgerät für meine Kamera selber hestellen konnte. Dabei habe ich gebrauchte Materialien genutzt, um so keine Kosten zu haben. Für eine gute Bekannte werde ich in den kommenden Tagen auch einen herstellen und für mich noch eine Modifikationen, die an dem größeren Stativ befestigt sein wird. Eben mit einem sehr kleinen Gehäuse, so das es an dem Stativ bleiben kann.

Andere Anleitungen, Tipps, Beispiele im World-Wide-Web

Daten: Verfasst von Muckel, am 10. Mai 2010, um 13:19 Uhr.
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Verfasst von Muckel.

das Berufsbildungswerk in Bildern

Am 1. Mai war ich auf keiner Kundgebung, Demo oder ähnliches und das obwohl ich dieses Jahr einmal in Hannover war. Der Grund dafür ist meine ach so gute Gesundheit, wie ihr euch sicherlich denken könnt. Denn noch habe ich diesen sonnigen Tag ein wenig genutzt, um mit meiner Canon EOS 400D ein paar Bilder der Einrichtung zu machen, in der ich seit August 2007 untergebracht bin.

Diese Bildersammlung ist noch nicht vollständig. Ich möchte sie noch durch Bilder meines Zimmers ergänzen und evtl. auch der Räumlichkeiten, in denen wir ausgebildet werden. Zudem würde dann noch der Eingangsbereich und der Speißesaal dazu kommen, wenn ich dazu noch die Möglichkeit habe, doch das werden die nächsten Wochen zeigen. Im Anschluss an dieser “Bilderserie” möchte ich das ganze mit einer Karte ergänzen und auch eine Skizze oder Raumplan des Zimmers mit Vorraum und Gemeinschaftstoilette & Dusche zeigen.

Grund für all dies ist, dass ich nicht nur erzählen möchte, wie ich hier lebe, sondern es dann auch endlich mal zeigen kann. Denn Bilder sagen oft mehr als Worte und vorallem kann die »Welt« dann sehen, wie viel Platz uns hier zusteht. Okai, ich habe um mein Einzelzimmer gekämpft und kann mich daher nicht beklagen, doch dieses Zimmer muss man sich eigentlich zuzweit teilen. Im schlechtesten Fall hat man die Toilette & Dusche dann für vier Personen, doch auch da habe ich Glück, da das Zimmer neben mir auch ein Einzelzimmer ist.

Daten: Verfasst von Muckel, am 3. Mai 2010, um 20:46 Uhr.
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Winter in Hannover

den Rückweg von meinem Rheumatologen habe ich genutzt, um ein wenig mit meiner Kamera zu “spielen” und den Winter in Hannover fest zu halten. Wobei der viele Schnee ja erst in der Nacht kommen soll. Für mich als jemand der aus dem Bereich Vorharz kommt und in einem Ort aufgewaschsen ist, wo nicht geräumt wird, ist das hier nicht viel Schnee – doch die Städter finden jenen jetzt schon zu viel. Der Weg von der Straßenbahn zum Berufsbildungswerk hat mich am Rand eines Wäldchens entlang geführt, wo auch die meisten Aufnahmen entstanden sind.

Die “Stadt bei Nacht” habe ich vor ein paar Tagen mit Hilfe meines Statives aufgenommen.

(Es sei angemerkt, dass es erst die dritte Bilder-Serie ist, die ich mit der für mich neuen Kamera gemacht habe und das ich die Bilder für das “Web” bearbeitet habe (umwandlung in *.jpg und die größte Seite auf 800 Pixel beschränkt) da das RAW-Format der Kamera zu viel Speicherplatz brauchen würde. Und ja, ich muss wohl noch viel viel üben und vorallem viel dazu lernen.)

Daten: Verfasst von Muckel, am 3. Mai 2010, um 20:30 Uhr.
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Winter in Salzgitter

die folgenden Bilder habe ich mit meiner neuen Kamera gemacht und versucht den Winter ein wenig fest zu halten. Unter anderem auch die mit Eis überzogenen Zweige der Birke, die vor dem Haus meiner Eltern steht. Die Bilder mit dem Feuer im Feuerkorb sind am 02.01.2010 entstanden, da bei uns gegrillt wurde, um die letzte Bratwurst zu verbrauchen.

(Es sei angemerkt, dass es erst die zweite Bilder-Serie ist, die ich mit der für mich neuen Kamera gemacht habe und das ich die Bilder für das “Web” bearbeitet habe (umwandlung in *.jpg, Farbtiefe auf 256 reduziert und die größte Seite auf 800 Pixel beschränkt) da das RAW-Format der Kamera zu viel Speicherplatz brauchen würde.)

Für die Kamera benötige ich unbedingt noch ein Weitwinkel / Makroobjektiv, damit ich auch Detaireiche Nahaufnahmen vernüftig machen kann. Doch dies braucht wohl noch sieben Monate und drei Tage ;) Doch abgesehen davon heißt es üben, üben, üben bis die Bilder dann hoffentlich besser werden.

Daten: Verfasst von Muckel, am 3. Mai 2010, um 20:25 Uhr.
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Verfasst von Muckel.

Erste Versuche mit der Canon EOS 400D

dank eines glücklichen Zufalls konnte mir meine Familie den Wunsch nach einer digitalen Spiegelreflexkamera erfüllen. Denn ein Nachbar wollte seine “Canon EOS 400D” bei ebay versteigern, was meine Eltern erfuhren. Grund der Abgabe war, dass er sich ein neueres Modell holen möchte, mit dem er auch kleine Videos drehen kann. So hatten meine Eltern die Möglichkeit, sich die Kamera an zu schauen und da sie top gepflegt war, funktionsfähig ist, haben sie sich mit unserem Nachbarn geeinigt und ich habe diese gute Kamera zu Weihnachten von meinen Eltern, Schwester und Großeltern bekommen.

Dazu gehörte auch noch ein Fachbuch und meine Schwester hatte mir ein weiteres Buch zu dieser Thematik geschenkt. Gerechnet habe ich damit nicht, denn die Neupreise sind viel zu teuer und ohne zu wissen, wo eine gebrauchte Kamera her kommt und wie sie gepflegt wurde, wollte ich keine vom Gebrauchtmarkt, da das Risiko einfach zu hoch war, dass sie doch nicht in Ordnung sein könnte – aber das hat sich ja nun geregelt :)

Die ersten Versuche konnte ich auch gleich unternehmen, da der Kamera zwei Speicherkarten beigefügt waren und von meiner defekten, analogen EOS hatte ich ja noch die Objektive. Die Versuche möchte ich euch nicht vorenthalten:

(Es sie aber angemerkt, dass es die aller ersten Bilder mit der für mich neuen Kamera sind und das ich die Bilder für das “Web” bearbeitet habe (umwandlung in *.jpg, Farbtiefe auf 256 reduziert und die größte Seite auf 800 Pixel beschränkt) da das RAW-Format der Kamera zu viel Speicherplatz brauchen würde.)

Nun habe ich endlich wieder ein Hobby, welchem ich nach gehen kann. Denn das Fotografieren ist nicht von meinem Gesundheitszustand abhängig. Denn los ziehen kann ich dann, wenn auch der Körper mit macht und wenn nicht, dann eben nicht. Und das wird mir wahrscheinlich recht gut tun, damit mein Leben dann nicht mehr nur aus “Arbeiten” und “rumhängen” bestehen wird. Somit war die das beste Weihnachtsgeschenk, das ich je bekommen habe – denn mal abgesehen von der modernen Technik, habe ich eben noch den “Nebeneffekt”, der für mich sehr wichtig ist. Und wer weiß, vielleicht kann ich nach der Ausbildung auch einen Fotokurs besuchen und dadurch wieder neue Leute kennen lernen? Doch das wird die Zukunft zeigen.

Daten: Verfasst von Muckel, am 3. Mai 2010, um 20:23 Uhr.
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