Eine Bekannte oder besser gesagt Freundin hat in ihrem Blog Zeilen geschrieben, die eben so traurig wie vertraut sind. Meiner Meinung nach sind das Worte, die jeder mal lesen sollte:
lieber,
ich denke nicht, dass du noch auf diesen seiten unterwegs bist. ich bin es selbst kaum noch. ich wollte dir gerade einen brief schreiben. aber das ist zu aufdringlich und peinlich. ich will dir nichts aufdrängen. ich bin aus deinem alltag gestrichen und du aus meinem. dachte ich. wie du irgendwann einmal zu mir sagtest, werden wir immer teil unserer geschichte sein. du wirst mich nicht vergessen. ich werde dich nicht vergessen. meine erste große liebe. meine erste große, unbedingte liebe.
ich wollte dir nicht schreiben, denn dann musst du den brief lesen. hier kann es sein, dass du vorbeikommst, es ist unwahrscheinlich und wenn, dann erkennst du dich auf jeden fall wieder, musst aber nicht weiterlesen. du kannst es genauso gut für die üblich gedankenkotze halten. das ist sie aber nicht.
am 14. juli 2007 oder am 13., darüber haben wir uns ja immer gestritten, und ja, du hattest recht, habe ich dir das ins ohr gelüstert, was ich schon die ganze zeit wusse. “ich dich auch.” und das meinte ich so. und am 17. september hast du beschlossen, dass du mich nicht mehr brauchst. [weiter lesen...]
Die Person die diesen Text geschrieben hat, ist mir nicht unbekannt und es ist traurig zu lesen, wie es der Person geht. Es würde mich freuen, wenn ich der Person helfen könnte. Auch wenn der Kontakt zwischen uns bis lang nur über das Internet besteht, so war dieser Mensch für mich sehr häufig da. Hat mir zugehört, versucht mir weiter zu helfen, hat sich Gedanken gemacht. Dieser Mensch verdient es nicht so verletzt zu werden!
Zu den Zeilen habe ich auch ein Kommentar geschrieben, was aber das aussagt, was ich eben schon schrieb:
Es ist traurig und zugleich vertraut. Es ist nicht leicht. Es schmerzt, man hat Wut, möchte vergessen. Doch dann kommen Erinnerungen an das, was schön war. Doch wird es das noch einmal?
Wünsche Dir, dass Du es vergessen kannst und Dich wieder der Sonne zuwenden kannst. Du bist in meinen Augen ein besonderer Mensch. Ein Mensch, der zu seinem Wort steht, ein Mensch der für Freunde da ist auch wenn das nicht immer einfach ist, ein Mensch der Gefühle und Emotionen zeigt, ein Mensch der Vielseitig ist, ein Mensch der Interessen und Meinungen hat.
Du hast diesen Schmerz nicht verdient!
(Solltest Du diese Zeilen lesen, dann kannst Du Dich jeder Zeit bei mir melden, wenn Du jemanden brauchst, der freundschaftlich da ist und immer ein offenes Ohr hat. Pass bitte auf Dich auf!)
Kenne es leider selbst, wie es ist, wenn etwas auseinander geht. Und auch ich denke ab und an zurück, denn positiv war etwas anderes. Da die Zukunft auch nicht rosig aussieht, kann ich die Gedanken nach empfingen, vorallem da meine beiden längsten Versuche auseinander gingen, da mein Körper nicht mit gleichaltrigen mithalten kann.
Du fragtest mich,
warum die Möwen klagen.
Sie sahen uns beide,
wir gingen Hand in Hand
und unsere Füße berührten kaum den Sand.
Der Wind flüsterte mir Deinen Namen zu,
und über uns kreisten die Möwen – ohne Ruh´.
Wir gingen zum Felsen hin,
er war unsere Welt.
Wir fühlten uns wie König und Königin
in unserer eigenen Welt.
Nun sehen sie mich alleine.
Ich gehe mit schwerem Schritt
und werde nie mehr glücklich sein.
Der Wind singt keinen Namen mehr,
sein Lied ist traurig, leis´, und leer.
Ich gehe zum Felsen hin und weine
weine um meine verlorene Welt.
Willst Du mich noch immer fragen,
warum die Möwen klagen?
(Autor unbekannt)