Muckels Tagebuch

aus dem Leben geschrieben

 

Artikel zum Schlagwort Horte

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Verfasst von Muckel.

Gedanken zu dem was ein Jahrestag sein könnte

Liebes Blog,

es sind nun wieder Sommerferien in meinem Bundesland und es steht auch das erste Ferienwochenende bevor. Damit nähert sich auch der Jahrestag oder wie immer man es nennen mag, an dem ich meine Autoimmunerkrankung, das entzündliche Gelenkrheuma, zum erstenmal bewusst wahrnehmen musste.

Damals war die Horte in der ich war auf dem Weg in die Stadt L’Aquila, Italien. Wir wollten unsere gmeinsame Zeit dort in den Abruzzen verbringen. Wie es übliche war, wollten wir einfach »auf Fahrt« gehen und so sind wir samt Gepäck mit dem Zug angereist. Schon am Bahnhof der Stadt schmerzte mein linkes Bein von der Hüfte abwärts. Es wurde die Tage danach auch nicht besser, bis ich im Krankenhaus der Stadt war und Schmerzmittel bekam.

Doch die Tage waren nicht gut, da wir wieder zurück zu der Stadt mussten, nicht wirklich weiter kamen und die anderen auf mich Rücksicht nehmen mussten. Zum Glück taten sie das auch und habe kein einziges mal gemeckert oder ähnliches. Nach den Schmerzhaften Tagen war es zum Glück vorrüber, so das wir noch eine sehr schöne Fahrt hatten.

Das musste ich in den Sommerferien 2003 erleben. »Auf Fahrt« war ich nochmal über Ostern 2004. Diese Fahrt, auf der wir Älteren Unterwegs waren, wollte ich nutzen um festzustellen, ob ich noch »auf Fahrt« gehen kann oder nicht. Leider musste ich die Entscheidung treffen, dass es nicht mehr geht. Denn schon da war ich nach einem Tag so ko, das ich nicht wirklich helfen konnte die Kothe aufzubauen, Feuerholz zu suchen oder auch nur nach dem Essen noch ein wenig am Feuer zu sitzen. Schweren Herzens bin ich danach vorerst nicht mehr »auf Fahrt« gegangen.

Immerhin hatte ich noch das ein oder andere Lager, sowie sogenannte überbündische Veranstaltungen wie zum Beispiel den Hamburger Singewettstreit (HaSiWe). Mit den folgenden Monaten, Jahren hat sich mein Körper soweit verändert, dass das Trifels Treffen im Oktober 2008 meine letzte überbündische Veranstaltung war. Und schon da war es eigentlich zu viel für mich, was sich unter anderem darin zeigte, dass ich von dem Burgabend nicht wirklich viel mitbekommen habe.

Das aller letzte mal war ich in dem Sommer »auf Fahrt«. Zum Glück haben sich Sylvia und DreJu bereit erklärt, dieses Wagnis mit mir einzugehen. Auch Meersch. der es etwas später erfuhr kam mit und so hatten wir eine für mich sehr schöne Fahrt. Dafür das die Drei dieses Wagnis mit mir eingegangen sind, möchte ich an dieser Stelle nochmal Danke sagen! Auch wenn wir oft Pausen einlegen mussten. Für mich war es zu dem Zeitpunkt sehr wichtig nochmal »auf Fahrt« gehen zu können, da ich den Zeitpunkt bestimmen wollten, mit dem dieser sehr schöne Lebensabschnitt zu Ende ging.

Doch heute ist es nicht einfacher dadurch. Gerade jetzt, wo wieder Großfahrten-, Urlaubs-, Reisezeit ist, bin ich wieder zu Hause. Bin nicht unterwegs und schon garnicht in einfacher Form mit Wanderschuhen und Rucksack. Das geht nun nicht mehr.

Es ist nun ja schon so weit, dass es schwierig ist die Haare zu waschen, die Rasur, alles was mit Kraft zu tun hat und selbst sich nur mal in’s Kino zu setzten sorgt dafür, dass ich danach die “Quittung” bekomme. Mit Hängen und Würgen habe ich die Ausbildung zwar noch Erfolgreich beendet, doch an Arbeit ist im Moment leider nicht zu denken.

Oft genug habe ich meinem Blog schon geschrieben, wie es meinen “Knochen” geht und wie ich mich fühle. Daher werde ich nun nicht weiter schreiben. Es reicht zu wissen, dass eben im Moment der Zeitpunkt da ist, an dem ich früher Unterwegs gewesen wäre, an dem ein negatives Jubiläum da ist und das es wohl verständlicher weise einem damit nicht all zu geht.

Vorallem wenn man im Moment an dem Punkt ist, wo die Schmerzen wieder hoch sind und man sich daher Fragt, ob man die letzte Erhöhung des Schmerzmittel vornimmt oder es noch versucht hinaus zu zögern. Doch das dann für den Preis, dass man neben den Schmerzen auch noch schlecht schläft.

Für heute sage ich Tschüss, doch Dir, mein Blog, werde ich wohl wieder schreiben. Ade!

Daten: Verfasst von Muckel, am 22. Juli 2011, um 9:00 Uhr.
Abgelegt unter: Gedanken, Gesundheit, Rheuma
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Verfasst von Muckel.

Herbst ergreift das Land

Der Herbst hat Besitz ergriffen.
Das kräftige Grün wird vom Weiß abgedeckt.
Die Nacht muss kalt gewesen sein;
die Wände aus Klinker, Lehm und Stroh sind es auch.
Die Luft ist herrlich frisch.

Mit Freude errinnere ich mich zurück.
Es war Herbst, recht regnerisch im Jahr ′98.
Ein paar Jahre später war Frost unser Begleiter.
Das wärmende Feuer im Kreis der Gefährten.
Geblieben bin ich. War glücklich!

Nur der schwarze Stoff der Kothen und Jurten.
Ganz gleich wo die Kothe stand, das Feuer brannte,
dort war ich zu Hause, war Heimat.
Die Gefährten wechselten, ein neuer Bund
und wieder war das Herbstlager der Anfang.

Nun ist es wieder Herbst.
Zwölf Jahre sind seit der ersten Nacht vergangen.
Unzählige Erfahrungen kamen hinzu.
Schön, prägend und frei war diese Zeit.
Nun sitz ich am Fenster vor der warmen Heizung.

»Nehmt Abschied Brüder ungewiss ist alle Wiederkehr«
Doch es ist keine Wiederkehr in Sicht.
Es bleiben die Erinerungen, die Sehnsucht und Gedanken.
Nicht mehr und nicht weniger ~ auch wenn es ein großer Wunsch bleibt.
»Nehmt Abschied, Brüder, schließt den Kreis!«

Daten: Verfasst von Muckel, am 11. Oktober 2010, um 10:09 Uhr.
Abgelegt unter: eigene Texte, Lyrisches
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Silvester 2006 auf 2007 auf dem WV-Hof Reinstorf

dieses Silvester habe ich auf dem Wandervogelhof Reinstorf verlebt und mich sehr wohlgefühlt, bis auf die kalte Nacht in der Scheune…

Daten: Verfasst von Muckel, am 3. Mai 2010, um 15:20 Uhr.
Abgelegt unter: Fotografie, Lager
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Silvester 2002 auf 2003

Dieses Silvester verbrachte der Stamm Chatten auf dem Welfenhof des Stammes Welfen aus dem Verband Deutscher Pfadfinder (VDP) bei Gifhorn.

Daten: Verfasst von Muckel, am 3. Mai 2010, um 15:19 Uhr.
Abgelegt unter: Fotografie, Lager
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Verfasst von Muckel.

Silvester 2001 auf 2002

Dieses Silvesterlager fand ich ganz nett. Denn die letzten Tage haben wir in der nähe von Salzgitter in einer Hütte verbracht, die mitten im Wald lag und nur mit einem Kamin zu heizen war. Auch die Silvesterunde im Wald fand ich sehr angenehm, da Schnee lag und es einfach schön war. Um nicht auf die Zeit an sich zu schauen, haben wir alle Uhren abgelegt und hatten nur einen Wecker. Doch den Neujahrstag haben wir alle verschlafen. Denn es wurde nicht wirklich hell und alle die mal wach wurden, dachten das es noch zu früh sei und haben sich nochmal umgedreht – schon kurios, dass es mehreren Menschen an einem Tag so erging.

Daten: Verfasst von Muckel, am 3. Mai 2010, um 15:17 Uhr.
Abgelegt unter: Fotografie, Lager
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