mein Wecker hat heute schon früh geklingelt, da ich bereits schon um 8:15 Uhr einen Termin bei meiner Schmerztherapeutin hatte. Am Empfang habe ich als erstes mal wieder den Verlaufsbogen bekommen und habe während der kurzen Wartezeit begonne, die Fragen auszufüllen:
- Haben sich Ihre Schmerzen in letzter Zeit verändert?
- Nein
- Ja, sie haben sich verbessert.
- Ja, sie haben sich verschlechtert. Können Sie die veränderung beschreiben?
- Wie oft treten Ihre Schmerzen auf?
- nicht täglich
- täglich mit schmerzfreien Zeiten
- Dauerschmerz
- Wie lange dauern Ihre Schmerzen an?
- bis zu mehreren Stunden
- bis zu einer Woche
- länger als 1 Woche
- Bitte geben Sie im folgenden die Sträker Ihrer Hauptschmerzen an. Ein Wert von 0 bedeutet hier, dass Sie keine Schmerzen haben. EIn Wert von 10 bedeutet Schmerzen, die für Sie nicht stärker vorstellbar sind.
- Geben Sie zunächst Ihre durchschnittliche Schmerzstärke in den letzten 4 Wochen an:
0 / 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 - Geben Sie jetzt Ihre größte Schmerzstärke während der letzten 4 Wochen an:
0 / 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 - Geben Sie jetzt Ihre geringste Schmerzstärke während der letzten 4 Wochen an:
0 / 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10
- Geben Sie zunächst Ihre durchschnittliche Schmerzstärke in den letzten 4 Wochen an:
- Haben Sie seit dem Ausfüllen des letzten Fragebogens weitere schmerzbezogene Untersuchungen durchführen lassen oder weitere Ärzte und Therapeuten aufgesucht?
- nein
- ja
- Wenn ja, welche?
- Sind Sie seit Beginn unserer Behandlung wegen Ihrer Schmerzen krank geschrieben?
- nein
- Ja, seit weniger als 4 Wochen
- Ja, seit weniger als 3 Monaten
- Ja, seit weniger als 6 Monaten
- Ja, länger als 6 Monaten
- Ist Ihr Arbeitsplatz gefährdet?
- Ja
- Nein
- trifft nicht zu
- Wenn ja, warum?
- betriebsbedingt
- krankheitsbedingt
- sonstige Gründe
- Wenn ja, glauben Sie, dass Sie wieder an Ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren können?
- Ja
- Nein
- trifft nicht zu
- Haben Sie seit Beginn der Behandlung einen Renten- oder Verschlimmerungsantrag gestellt?
- Rentenantrag
- gestellt
- angenommen
- abgelehnt
- Verschlimmerungsantrag
- gestellt
- angenommen
- abgelehnt
- nein
- Rentenantrag
- Haben sich Veränderungen in Ihrem privaten Umfeld ereignet?
- Nein
- Ja, und zwar folgende:
- Schätzen Sie das Ausmaß Ihrer schmerzbedingten Beeinträchtigungen in folgenden Bereichen und Aktivitäten ein. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur jene Zeiten, in denen die Schmerzen am schlimmsten sind. Ein Wert von 0 bedeutet keine Behinderung, ein Wert von 10 bedeutet, dass die betreffenden Aktivitäten schmerzbedingt nicht durchgeführt werden. Bitte machen Sie in jeder Zeile eine Angabe!
- Familiäre und häusliche Arbeiten
(z.B. Haus- und Gartenarbeit, Kinderversorgung)
0 / 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 - Erholung, Hobbys, Freizeit, Sport
0 / 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 - Soziale Aktivitäten
(Kino, Theater, Konzerte, Restaurants, Treffen mit Freunden)
0 / 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 - Arbeits- und Berufsleben
0 / 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 / trifft nicht zu - Sexualleben
0 / 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 / trifft nicht zu - Selbstständigkeit im Alltag
(Sind Sie bei alltäglichen Verrichtungen auf fremde Hilfe angewiesen, z.B. Autofahren, Waschen, Anziehen, Einkauf?)
0 / 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 - Lebensnotwendige Tätigkeiten
(Lebensnotwendige Tätigkeiten wie Essen, Schlafen, Atmen)
0 / 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10
- Familiäre und häusliche Arbeiten
- Lesen Sie bitte folgende Sätze und entscheiden Sie, inwieweit die Feststellung auf Sie zutreffen. Falls eine Feststellung nicht auf Sie zutrifft, kreuzen Sie bitte selten an. Bitte machen Sie in jeder Zeile ein Kreuz an der betreffenden Stelle! Während der letzten Wochen…
Selten / Nie Manchmal Öfters Meistens / die Ganze Zeit haben mich Dinge beunruhigt, die mir sonst nichts ausmachen hatte ich kaum Appetit konnte ich meine trübsinnige Laune nicht loswerden, obwohl mich meine Freunde/Familie versuchten aufzumuntern kam ich mir genauso gut vor wie andere hatte ich Mühe mich zu konzentrieren war ich deprimiert / niedergeschlagen war alles anstrengend für mich dachte ich voller Hoffnung an die Zukunft dachte ich, mein Leben ist ein einziger Fehlschlag hatte ich oft Angst habe ich schlecht geschlafen war ich fröhlich gestimmt habe ich weniger als sonst geredet fühlte ich mich einsam waren die Leute unfreundlich zu mir habe ich das Leben genossen musste ich manchmal weinen war ich traurig hatte ich das Gefühl, dass mich die Leute nicht leiden können konnte ich mich zu nichts aufraffen - Was beunruhigt Sie im Zusammenhang mit Ihren Schmerzen?
- Die nachfolgenden Aussagen beschreiben die Schmerzempfindung etwas genauer. Bitte geben Sie bei jeder Aussage an, inwieweit die vorgegebene Empfindung für Ihre Schmerzen zutrifft. Bitte machen Sie in jeder Zeile ein Kreuz an der Stelle, die Ihrer Einschätzung am ehesten entspricht. Beurteilen Sie Ihre Schmerzen so, wie sie in der letzten Zeit, also circa in den letzten 3 Monaten, gewesen sind.
Ich empfinde meine Schmerzen als… Trifft genau zu Trifft weitgehend zu Trifft ein wenig zu Trifft nicht zu … quälend … grausam … erschöpfend … heftig … mörderisch … elend … schauderhaft … scheußlich … schwer … entnervend … marternd … furchtbar … unerträglich … lähmend Ich empfinde meine Schmerzen als… Trifft genau zu Trifft weitgehend zu Trifft ein wenig zu Trifft nicht zu … schneidend … klopfend … brennend … reißend … pochend … glühend … stechend … hämmernd … heiß … durchstoßend … pulsierend … dumpf … drückend … ziehend - Welche der folgenden Beschwerden haben Sie außer den Schmerzen noch? Bitte machen Sie in jeder Zeile eine Angabe!
Stark Mäßig Kaum Garnicht Kloßgefühl, Enge ode Würgen im Hals Kurzatmigkeit Schwächegefühl Schluckbeschwerden Stiche, Schmerzen oder Ziehen in der Brust Druck- oder Völlegefühl im Leib Mattigkeit Übelkeit Sodbrennen oder saures Aufstoßen Reizbarkeit Grübelei Starkes Schwitzen Kreuz- oder Rückenschmerzen Innere Unruhe Schweregefühl bzw. Müdigkeit in den Beinen Unruhe in den Beinen Überempfindlichkeit gegen Wärme Überempfindlichkeit gegen Kälte Schwindelgefühl Schlaflosigkeit Übermäßiges Schlafbedürfnis Zittern Nacken- oder Schulterschmerzen Gewichtsabnahme
Danach war es dann auch soweit und meine Ärztin holte mich bei’m Wartezimmer ab und ging mit mir in Ihr Behandlungszimmer. Bereits vor Ostern habe ich meiner Ärztin auf dem Postweg mitgeteilt, dass nun auch meine Lunge betroffen ist, das daher alle Medikamente bis auf das Schmerzmittel und Magenschutz abgesetzt wurden. Darüber sprachen wir auch nochmal und auch über die Schmerzschübe, die ich in unregelmäßigen Abständen habe und bei denen ich keinen “Auslöser” finden kann, da jene in stressigen Zeiten und in ruhigen Zeiten auftrehten. Auch das meine Muskulatur überlastet und dadurch verhärtet ist, haben wir besprochen.
Doch alle “Themen” haben eines gemeinsam: es gibt leider nichts, was meine Ärztin noch unternehmen könnte. Denn auf den Dauerschmerz bin ich mit durch das Oxycodon (40mg Morgens und 40mg Abends) eingestellt. Für die Schmerzschübe kann man da keine Bedarfsmedikation geben – das Oxycodon hochziehen bei diesen Schüben hat laut meiner Ärztin keinen Erfolg und andere Medikamente kann man nicht so wirklich geben, da man dann die Gefahr mit Neben- und Wechselwirkungen hat.
Ähnlich ist es bei der verhärteten Muskulatur. Es gibt zwar Medikamente, die Krampflösend sind, doch da es ja kein Muskelkrampf ist, würden jene nur sehr eingeschränkt wirken. Und bei dieser schwachen Wirkung hätte man dann starke Nebenwirkungen, unter anderem wäre das Müdigkeit, Antriebslosigkeit, evtl. veränderte Wahrnehmung und einiges mehr. Meine Ärztin betonte noch mal, dass sie gerne etwas unternehmen würde, im Moment aber nichts machen kann, bis auf die “behandlung” des Dauerschmerzes.
Dies hat sie auch schon bei den letzten beiden Terminen gesagt, doch mindestens einmal im Quartal muss ich Vorstellig werden, damit sie mir weiterhin das Oxycodon verschreiben kann – zu dem möchte sie auch sicher gehen, dass man von der Medikation nicht abhängig wird. Diese Gefahr besteht halt bei dieser Medikamentengruppe und da passt sie sehr auf, was ich aber gut finde.
Doch an meiner Situation ändert es leider nichts. Nach dem Termin war ich noch bei meinem Rheumatologen zum Labor, da ich kommenden Donnerstag einen Termin habe und dazu die aktuellen Werte benötigt werden. Die sehr sympatische Sprechstundenhilfe hatte mit bekommen, dass nun auch meine Lungebetroffen ist und hat gefragt, wie es mir geht und ob sich etwas verbessert hat. Konnte bei dem kurzen Gespräch merken, dass sie und auch die anderen die da waren, irgendwie betroffen sind und wohl wissen, dass es bei mir härter als bei dem ein oder anderen ist. Immerhin hat das Blut abnehmen heute gut geklappt – ein Stich und das Blut lief – das war sonst auch schon schwieriger (Rekord lag bei 5 x Stecken).
Nun habe ich gleich noch Physiotherapie und danach werde ich mich hinlegen, da es anstrengend war, schon am Morgen das Haus zu verlassen. Irgendwie muss ich einen Weg finden, mich damit abzufinden, dass mein Körper immer weiter abbaut und das man kaum noch was machen kann um diesen Verfall aufzuhalten oder auch nur zu verlangsamen.
Hoffe eure Woche begann besser!













